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30.09.2016 - Wissenshaus Wanderfische feierlich eröffnet

Johannes Nüsse, Präsident des Fischereiverbands NRW sowie Reiner Gube, Vorsitzender Rheinischer Fischereiverband und Walter Sollbach, Vorsitzender Stiftung Wasserlauf NRW haben am 29. September 2016 das Wissenshaus Wanderfische in Siegburg im Beisein des parlamentarischen Staatssekretärs im NRW-Umweltministerium Horst Becker und den Ehrengästen Anne Henk-Hollstein vom Landschaftsverband Rheinland, Dr. Volkard Wille von der NRW Stiftung und Paul Kröfges von der Stiftung Umwelt und Entwicklung feierlich eröffnet. Das Wissenshaus Wanderfische ist das neu errichtete Besucherzentrum der Stiftung Wasserlauf NRW.

Eine Dauerausstellung vereint in besonderer Weise Themengebiete wie Wasserkreislauf, virtuelles Wasser, Gewässer- und Fischartenschutz. Ein Aquarium mit heimischen Fischarten und eine Schauvitrine mit 11 Wanderfischen, die in unseren Fließgewässern heimisch sind oder es einmal waren, sind ein besonderer Blickfang. Das Highlight der Schau ist die Wandinstallation zum Thema Lachs. Sie zeigt die Wanderroute der Lachse von der Sieg bis zum Nordatlantik. Die einzelnen Lebensstadien des Lachses werden modellhaft in einer Vitrine präsentiert und kurze Filmbeiträge ergänzen das Thema.

Das Wissenshaus Wanderfische dient zukünftig als Lehr- und Lerneinrichtung für Kinder- und Jugendliche, die Workshops im Umweltbildungsprogramm FINNE – Fischwelt in NRW neu entdecken am Standort Siegburg durchlaufen.

Das neue Wissenshaus Wanderfische fand viele Unterstützer: Die Fischereiabgabe NRW und eine Großspende des Rheinischen Fischereiverbands sowie etliche weitere Förderer ermöglichten es, das Gebäude zu errichten. Der Landschaftsverband Rheinland förderte die Ausstellungsbereiche, die NRW-Stiftung finanzierte die Gewässerwerkstatt. Eine weitere Zuwendung der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW half dabei, den Infopoint und das Auenbiotop zu realisieren.




13.06.2016 - Die NASCO zu Gast im Wildlachszentrum

Die NASCO (North Atlantic Salmon Conservation Organisation), die internationale Lachschutzorganisation für Atlantische Lachse, besuchte am 11. Juni im Rahmen ihrer Tagung, die in diesem Jahr in Bad Neuenahr abgehalten wurde, Stationen im Sieggebiet. Auf dem Plan der Exkursion standen die Pilotanlage zum Fischschutz des Landes NRW am Kraftwerk Unkelmühle, das Wildlachszentrum Rhein-Sieg und die Kontrollstation für Wanderfische am Siegwehr Buisdorf. Rund 30 Experten begutachteten dabei den Stand der Bemühungen um die Lachswiederansiedlung im Einzugsgebiet der Sieg, dem wichtigsten Lachsgewässersystem am Rhein. Am Wildlachszentrum organisierte die Stiftung Wasserlauf in Zusammenarbeit mit den Fachkräften des Rheinischen Fischereiverbandes von 1880 e.V. eine Führung durch die Anlage und den Mittagsimbiss für die Gäste. Viele wertvolle Kontakte konnten dabei geknüpft und Erfahrungen ausgetauscht werden. Die Wahl des Wildlachszentrums als Exkursionsziel unterstreicht einmal mehr die besondere Bedeutung der Aufzuchtstation für das Wanderfischprogramm in NRW.




12.05.2016 - Maifischbesatzaktion in Bonn am Samstag 21. Mai 2016

Die Wasserlauf – Stiftung für Gewässerschutz & Wanderfische NRW und der Rheinische Fischereiverband von 1880 e.V. organisieren am 21. Mai 2016 in Bonn für Kinder und Jugendliche am Rhein (Uferabschnitt Rheinauenpark linke Uferseite KM 650 bis KM 651,1) eine Maifischbesatzaktion mit einem Gewässerworkshop des Projekts FINNE – Fischwelt in NRW neu entdecken und einer Zugnetzbefischung vor Ort. Auch das Fischereimuseum Bergheim an der Sieg wird mit einer Forscherstation am Rheinufer sein.

Der wesentliche Programmpunkt ist die Besatzaktion der jungen Maifische. Dafür werden Maifischlarven extra aus Frankreich angeliefert. Ein Teil der Mini-Maifische soll direkt vor Ort von den Kindern und Jugendlichen eigenhändig eingesetzt werden. Mit dieser Aktion wird das Artenschutzprojekt zur Wiederansiedlung des Maifischs im Rhein unterstützt.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des bereits mehrfach ausgezeichneten Artenschutzprojekts zur Wiederansiedlung des Maifischs im Rhein und anlässlich des World Fish Migration Day (www.worldfishmigrationday.com) statt. Der World Fish Migration Day ist eine eintägige globale Initiative mit lokalen Veranstaltungen weltweit. Mit der Aktion soll auf die Bedeutung frei fließender Flussstrecken für wandernde Fischarten wie z.B. den Maifisch aufmerksam gemacht werden.

Datum: 21. Mai 2016
Ort: Bonn, Rheinauenpark Uferabschnitt linke Uferseite KM 650 bis KM 651,1
Zeit: 11.00 Uhr bis 14.00 Uhr
Kontakt: Marion Meitzner per E-Mail: (marion.meitzner@wasserlauf-nrw.de) oder per Telefon: 02241/14735-21

Wer mitmachen möchte ist sehr herzlich eingeladen. Zur Planung und Organisation vor Ort ist es für uns hilfreich, wenn kurz per E-Mail oder per Telefon anmelden.

Die diesjährige Phase des Artenschutzprojekts Maifisch wird von der HIT- Umweltstiftung, der Rheinfischerei-Genossenschaft NRW und von der Bezirksregierung Köln gefördert.




14.04.2016 - „Abenteuer Fischerei“ − Erlebt Euer blaues Wunder!

„Wissen teilen und neue Ideen für die Jugendarbeit erfahren“ − Unter diesem Motto bietet der Fischereiverband Nordrhein-Westfalen e.V. in Kooperation mit dem Deutschen Angelfischerverband e.V. eine zukunftsorientierte Fortbildung für Jugendleiter und Geschäftsführer der Landesverbände an. Im Rahmen einer Wochenendveranstaltung vom 7. bis 9. Oktober 2016 werden Fachreferate, Workshops und Möglichkeiten zum Austausch rund um die aktuelle Jugendarbeit in der Fischerei für die Teilnehmer präsentiert. Das Themenspektrum der Vorträge reicht von „Gesetzlichen Veränderungen im Kinderschutz“, „Ausbildung und Qualifikation von Jugendleitern“ bis „Von der Idee bis zur Finanzierung – Projektantrag und Einwerben von Drittmitteln“. Zudem werden die Teilnehmer praktische Workshops des Jugendprojekts „FINNE − Fischwelt in NRW neu entdecken“, kennenlernen und durchführen.

Als Gastgeber empfängt die Fischerjugend des Fischereiverbandes NRW und die Jugend des Deutschen Angelfischerverbandes e.V. die Jugendleitung und Geschäftsführung aus den Landesverbänden im sogenannten „Blauen Klassenzimmer“, im Wissenshaus Wanderfische in Siegburg und im Fischereimuseum Bergheim an der Sieg, nördlich der Stadt Bonn gelegen.

Das Wissen und die Erfahrungen aus dem Lehrgang sollen Motivation und Inspiration für die eigene Jugendarbeit in den Landesverbänden sein, was in der Folge den Jugendleitern in den Vereinen der Verbände zugutekommt.

Foto: Egon Lüttke





24.03.2016 - Frohe Ostern und einen schönen

und einen schönen Start in den Frühling wünschen wir - das Team der Stiftung Wasserlauf NRW - allen unseren Fördermitgliedern, Stiftern, Sponsoren und Partnern.

Foto: Rainer Sturm / Pixelio.de




12.02.2016 - Neue Phase zum Wanderfischprogramm NRW 2016-2020 gestartet

Mit einer aktuellen Broschüre stellt das nordrhein-westfälische Umweltministerium die neue Phase des Wanderfischprogramms NRW 2016-2020 vor. Dabei werden Ziele, Maßnahmen, beteiligte Organisationen und die Finanzierung des Projekts beleuchtet und ein Ausblick für die laufende Dekade gegeben. Wir haben den Download der Broschüre in unserem Servicebereich mit Erlaubnis des NRW-Umweltministeriums zur Verfügung gestellt.



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23.12.2015 - FROHE FESTTAGE UND GLÜCKLICHES NEUES JAHR 2016!

Wir wünschen allen Förderern, Partnern und Freunden der Stiftung Wasserlauf ein frohes Weihnachtsfest und einen guten und gesunden Start ins neue Jahr!

Das Team der Stiftung Wasserlauf NRW

Foto: Andreas Hermsdorf/pixelio




11.11.2015 - Lachsfest 2015 - Ehrengäste und Förderer überreichten Lachspatenschaftsurkunden an Schüler

Wanderfische wie der Lachs brauchen weiterhin unsere Unterstützung und unser Engagement. Auch im Jahr 2015 haben sich der nordrhein-westfälische Umweltministerium und der Fischereiverband NRW im Wanderfischprogramm NRW mit vielen Kooperationspartnern dafür stark gemacht, den Fischartenschutz und den Gewässerschutz zu stärken und weiterhin zu fördern.

Der nordrhein-westfälische Umweltminister Johannes Remmel und der Präsident des Fischereiverbands NRW präsentierten anlässlich des Lachsfestes 2015 den Aufstieg der laichbereiten Lachse in die Sieg. Um das mitzuerleben kamen viele Lachsfreunde, Förderer und Unterstützer und wieder über 100 Kinder und Jugendliche an die Kontrollstation für Wanderfische in Buisdorf.

Frau Notburga Kuneert, 1. Stellvertretende Landrätin und Herr Wilfried Heckeroth sprachen Grußworte.

Herr Sollbach, Vorsitzender der Stiftung Wasserlauf NRW dankte Herrn Marc Weinrebe, VR Bank Rhein-Sieg für die großzügige Zuwendung für das Wissenshaus Wanderfische in Höhe von 5000 Euro.

Hoch erfreut waren alle Ehrengäste und Gäste über das Mitwirken der vielen Schülerinnen und Schüler im Lachspatenschaftsprogramm. Umweltminister Johannes Remmel ließ es sich nicht nehmen den Kindern und Jugendlichen mit den weiteren Ehrengästen und Herrn Christoph Heider, Hit-Umweltstiftung ihre Lachspatenschaftsurkunden zu überreichen.

Im Lachspatenschaftsprogramm liefen die Schülerinnen und Schüler vier Stationen rund um die Kontrollstation für Wanderfische ab. Es gab eine Demonstration der Zugnetzbefischung. Hier zeigten Sven Wohlgemuth, Rheinischer Fischereiverband und Christian Starkloff, (FINNE), wie mit einem großen Zugnetz Fische gefangen werden. Herr Gerd Feldhaus zeigte am LANUV-Stand Lachseier im Kieslückensystem und junge Lachse im Parrstadium. Dr. Andreas Scharbert, RhFV, und Umweltpädagogen des Projekts FINNE erklärten den Kindern und Jugendlichen den Lebenskreislauf des Lachses.

Zur Krönung der gesamten Veranstaltung versammelten sich alle Gäste in der Kontrollstation, um einen Blick in die Fangkammer zu erhaschen. Denn hier zeigte Armin Nemitz, Wanderfischexperte des RhFV den kleinen und großen Besuchern eine Meerforelle, ein paar Nasen, sechs frühreife Lachse und schließlich zwei männliche und einen weiblichen Lachsrückkehrer.

Die Schulklassen im Lachs-Patenschaftsprogramm:

Alexander-von-Humboldt-Realschule, Siegburg
Klasse / Kurs NW-Bio 1 & 2, Lehrer Herr Scharrenbroch und Lehrerin Frau Windel

Gymnasium Auf der Mörgenröthe, Siegen-Niederschelden
Lachs-AG, Lehrerin Frau Hofius

Hans-Alfred-Keller Grundschule, Siegburg
Klasse 3/4 d , Lehrerin Frau Zeyher

Gemeinschaftsgrundschule Siegburg Stallberg
Klasse 3, Lehrerin Frau Qlai

Unterstützer des Patenschaftsprogramms:

HIT Umwelt- & Naturschutz Stiftungs-GmbH, Siegburg

Wahnbachtalsperrenverband, Siegburg

Siegwerk Druckfarben, Siegburg

Organisatorische Unterstützer:

Fischereiverband NRW, Münster

Fischschutzverein Siegburg 1910 e.V., Siegburg

Landesanstalt für Natur-, Umwelt- und Verbraucherschutz, Kirchhundem-Albaum

Sieg Fischerei-Genossenschaft, Hennef

Rheinischer Fischereiverband 1880 e.V., Siegburg







02.11.2015 - Noch 8 Tage bis zum Lachsfest 2015

Der Countdown läuft und die Spannung steigt. Noch sind es acht Tage bis zum Lachsfest am 10. November 2015.

Der Fischereiverband NRW und wir freuen uns auf Sie!




20.10.2015 - Zwischenstand zu den Lachsfängen 2015

Armin Nemitz, Biologe und Wanderfischexperte des Rheinischen Fischereiverbands hat eine Übersicht erstellt zu den Lachsfängen bis zum 18. Oktober 2015.

Die Übersicht finden Sie, wenn Sie auf das Download gehen.



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08.10.2015 - Jugend des Rheinischen Fischereiverbands: Naturerlebnis an der Sieg

Bereits zum vierten Mal veranstaltete die Jugend des Rheinischen Fischereiverbands ihren Naturerlebnistag an der Sieg bei Siegburg.

Am Samstag, 3. Oktober 2015, trafen sich über 20 Kinder und Jugendliche aus Verbandsvereinen, um die Wassernatur an der Sieg zu erkunden. So lernten die Jungfischer das Leben des Lachses kennen und erkundeten die Kontrollstation für Wanderfische an der Sieg. Einen echten Lachs gab es an diesem Tag leider nicht zu bewundern, aber Marc Steinheuer, Betriebsleiter des Wildlachszentrums Rhein-Sieg und Wilhelm Kreutzmann, Geschäftsführer der Siegfischereigenossenschaft zeigten zwei Nasen in der Fangkammer.


Im Anschluss ging es mit Gummistiefeln selbst ins Wasser, um Bachflohkrebse und Libellenlarven zu erforschen. Im Rahmen des Projekts FINNE - Fischwelt in NRW neu entdecken leiteten Ingrid Küsgens und Stefanie Müller die Kinder und Jugendlichen an. Besonders faszinierend war das Betrachten eines Köchers einer Köcherfliegenlarve unter dem Mikroskop.

Nach dem Mittagessen, das im Vereinshaus des Fischschutzverein Siegburg 1910 e.V. stattfand, hieß es dann, ab zum Angeln.





28.08.2015 - In Meerbusch war die Wanne voll

Schöne Aktion des Rheinischen Fischereiverbands zum Tag der Fische 2015 in Meerbusch

Vater Rhein war großzügig! So konnten die Besucher des Aktionsstandes zum Tag der Fische am 22. August einige Rheinfische, wie Rotauge, Ukeleien, Rapfen und auch die ein oder andere Grundel aus der Nähe beobachten. Mit einem vielfältigem Programm präsentierte sich der Rheinische Fischereiverband mit der Rheinfischereigenossenschaft in Meerbusch. An Informationsständen berichteten Biologen und Ehrenamtliche über die verschiedenen Projekte des Verbandes. Kinder und Jugendliche durften sich beim Schnupperangeln und bei einer Gewässeruntersuchung ausprobieren und erfuhren, wie Gewässergüte bestimmt wird. Um die Fischartenvielfalt im Rhein zu zeigen, gab es einen Ufernetzzug. Angeltechniken wie Feederfischen, Stippangeln und Fliegenfischen stellte der Verband ebenfalls vor.

Wer wissen wollte, welche Fische Vater Rhein in Meerbusch zu bieten hat, der konnte das bei der Demonstration einer Zugnetzbefischung live miterleben. Zwei Mitarbeiter des Verbands zeigten wie eine Zugnetzbefischung funktioniert. Die Zuschauer erlebten so, dass es ein ganz schöner Kraftakt ist ein 10–Meter–Netz durch das Rheinwasser zu ziehen. Der Fang – Jungfische von Rotauge, Ukeleien und auch eine Grundel - landete in einer Wanne. Jetzt konnten auch die kleinen Besucher die Fische ganz in Ruhe beobachten und hautnah erleben.

Flohkrebse gab es bei der Station Biologische Gewässeruntersuchung. Gewässerpädagoginnen des neuen Umweltbildungsprogramms "FINNE – Fischwelt in NRW neu entdecken" rüsteten die Kinder mit Gummistiefeln, Sieben, Keschern und Schalen aus. Sie erklärten den Kindern, wo sich die Wassertierchen verstecken und wie sie diese untersuchen können. Oberstes Gebot dabei, immer vorsichtig sein und die Tierchen nicht verletzen.

Die Station Schnupperangeln betreute die Jugend des Rheinischen Fischereiverbands. Zukünftige Petrijünger konnten sich hier einmal ausprobieren und erfahren, was das Hobby Angeln beinhaltet.

Ein herzliches Dankeschön an alle Mitwirkenden.

Rheinischer Fischereiverband
Jugend des Rheinischen Fischereiverbands
Rheinfischereigenossenschaft
Stiftung Wasserlauf




21.08.2015 - Tag der Fische am 22. August 2015

Zum diesjährigen Tag der Fische hat der Rheinische Fischereiverband in Kooperation mit der Rheinfischereigenossenschaft NRW ein buntes Programm zu Fischen des Rheins und den Projekten des Verbands auf die Beine gestellt.

Die Veranstaltung findet statt:

am Samstag, 22. August 2015
von 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr
in Meerbusch-Langst am Niederrhein

Auszüge Programm:

Experten berichten zum Rhein und seinen Fischen

Gewässeruntersuchungsprogramm für Kinder

Wir freuen uns, Sie vor Ort begrüßen zu dürfen.

Anfahrt über: Rheinfähre bei Meerbusch-Langst, Navi-Eingabe: Zur Rheinfähre 14 in 40668 Meerbusch (Langst-Kierst), z.B. Abfahrt 28 (Lank-Latum von A44) oder per Fähre von Düsseldorf-Kaiserswerth




28.07.2015 - Stiftung Wasserlauf und Rheinischer Fischereiverband von 1880 ziehen um!

Endlich ist es so weit! Die Stiftung Wasserlauf und der Rheinische Fischereiverband von 1880 ziehen in das neu errichtete Besucher- und Fischereizentrum Wissenshaus Wanderfische. Ab 1. August 2015 sind wir unter folgender Adresse anzutreffen!

Wahnbachtalstraße 13 a
53721 Siegburg

Wie gewohnt können Sie uns weiterhin über die bisherigen Telefonnummern und E-Mail-Adressen erreichen.

Wir freuen uns sehr auf den Umzug und die neuen Büros und danken allen Förderern und Unterstützern, die mit Spenden geholfen haben das Wissenshaus Wanderfische zu bauen!




06.05.2015 - Saison 2015 - erster Lachs in Buisdorf registriert

Für die neue Saison 2015 ist das der erste registrierte Lachs in der Sieg. Geschätzte Größe ungefähr 80 Zentimeter. Registriert wurde er vom River Watcher in der Kontrollstation Buisdorf, Sankt Augustin.

Und noch eine gute Nachricht: Seit nunmehr vier Wochen hält eine unvermindert zahlen- und artenreiche Aufwanderung von überwiegend Nasen, Zährten, Barben, Döbeln und vielen anderen Arten an.

Den registrierten Lachs können Sie sich in einer kurzen Aufnahme des River Watchers ansehen. Gehen Sie dazu unter die Rubrik Service und klicken dann anschließend Film an. Der Film findet sich ganz unten auf der Seite.




24.10.2014 - Lachsautstieg mit springenden Lachs am Siegwehr Buisdorf

Auch in diesem Jahr markieren die springenden Lachse am Siegwehr Buisdorf den Beginn des Lachsaufstieges der laufenden Saison 2014. Fotograf und häufiger Autor von Presseberichten zum Wanderfischprogramm, Horst Stolzenburg, hat sich Anfang Oktober die Zeit genommen, atemberaubende Fotos von den Springkünsten des „Königs der Fische“ zu schießen.

Bis heute konnten von den Mitarbeitern des Rheinischen Fischereiverbandes schon über 150 Lachse an den Kontrollstationen Buisdorf und Troisdorf registriert werden. Zahlreiche Tiere nehmen dabei den Weg stromauf an den Stationen vorbei, indem sie über die Wehrkörper springen. So kann allenfalls die Hälfte tatsächlich gezählt werden.

Die reichen Niederschläge in diesem Jahr wirken sich positiv auf die Rückkehr der Laichfische aus. Während im Norden Europas der außergewöhnlich trockene und heiße Sommer für einen drastischen Rückgang der Aufstiegszahlen gesorgt hat, deutet sich für die Sieg und Agger ein erfreulich gutes Lachsjahr an. Am Ende der Saison könnten es über 200 Lachse werden, die dort nachgewiesen werden.

Zum neugebauten Wildlachszentrum Rhein-Sieg wurden 15 Paare von Ihnen für das Erhaltungsprogramm gebracht. Sie sollen mit Ihren Nachkommen helfen, den Lachsbestand an Sieg und Rhein zu erhalten und weiter zu entwickeln. Die Elternfische, die im Siegsystem verbleiben tragen dann auf natürlichem Wege dazu bei, dieses Ziel zu erreichen. Vor allem an der Agger und an der Bröl sind in dieser Hinsicht bereits erstaunliche Erfolge zu verzeichnen.

Der Lachsaufstieg vollzieht sich in unmittelbarer Nachbarschaft des neuen „Wissenshaus Wanderfische“, das die Stiftung Wasserlauf gerade am Siegufer errichten lässt. Aufgrund der großen Resonanz, die das Wanderfischprogramm in der Öffentlichkeit erfährt, ist die Nachfrage zu dortigen Veranstaltungen zum Thema Lachs & Co schon jetzt sehr groß.

Armin Nemitz
Biologe des Rheinischen Fischereiverbandes von 1880 e.V,
Fachbearbeiter Lachs im Wanderfischprogramm NRW





22.10.2014 - Der Wanderfisch Lachs ein Publikumsmagnet bei Groß und Klein

Der Fischereiverband NRW hatte zum Lachsaufstiegsfest 2014 am Montag, 20. Oktober geladen und viele Gäste haben sich auch dieses Jahr das Ereignis nicht entgehen lassen. Besonders erfreulich: Über 100 Kinder und Jugendliche haben wieder beim Lachspatenschaftsprogramm teilgenommen. Dieses Programm, das schon seit über fünf Jahren von der Stiftung Wasserlauf NRW durchgeführt und mit Hilfe vieler regionaler Firmen getragen wird, ist seit Sommer 2014 im „Leuchtturmprojekt: Naturerlebnis und Umweltbildung im Fischereibereich“, einem neuen Projekt des NRW-Umweltministeriums, eingebunden.

Bis zum Lachsaufstiegsfest hatten die Mitarbeiter des Rheinischen Fischereiverbands von 1880 e.V. über 130 Lachsaufsteiger in der Kontollstation für Wanderfische in Buisdorf, aber auch in anderen Flusssystemen registrieren können. Eine vielversprechende Entwicklung für 2014. Walter Sollbach, der Vizepräsident des Fischereiverbands NRW und Dr. Peter Beeck, Fischereireferent des NRW-Umweltministeriums betonten dann auch die gesamte positive Entwicklung im Wanderfischprogramm NRW. Dabei dankten sie auch den vielen engagierten Untertützern in den Behörden, den organisierten Angelvereinen, den Fischereigenossenschaften. Ohne die ein solches Artenschutzprogamm gar nicht umgesetzt werden könnte.
Der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Siegburg Thomas Salcedas freute sich besonders darüber, dass mit dem zukünftigen Wissenshaus für Wanderfische – das Besucher- und Fischereizentrum an der Sieg – ein weiterer Anziehungspunkt für die Stadt Siegburg entsteht. Denn ab nächstem Jahr werden dort für Touristen, Fischfachleute und die Schülerklassen die Pforten geöffnet. Und sie können sich über Wanderfische und die Projekte des Rheinischen Fischereiverbands und der Stiftung Wasserlauf NRW eingehender informieren, austauschen und Gewässer- und Artenschutz vor der im Siegburger Raum erkunden.

Die fünf Schulklassen erhielten jeweils eine Lachspatenschaft der Stiftung Wasserlauf NRW. Die Patenschaft ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern, im Herbst – wie jetzt geschehen - den Lachsaufstieg mitzuerleben und die Wasserwelt der Sieg eingehender zu erforschen. Im Frühjahr oder im Frühsommer, zur Zeit, wenn die jungen Lachse (Smolts) ihr Heimatgewässer verlassen, sind die Jungen und Mädchen wieder mit dabei und lassen junge Lachse eigenhändig frei. Stifter dieses besonderen Naturerlebnisses sind die HIT Umwelt und Naturschutz Stiftungs-GmbH, die Siegwerk Druckfarben, die Sparkasse Siegen und der Wahnbachtalsperrenverband.

Die Schulklassen im „Leuchtturmprojekt – Naturerlebnis und Umweltbildung im Fischereibereich“- Lachs-Patenschaftsprogramm:
• Alexander-von-Humboldt-Realschule, Siegburg
8. Jahrgangsstufe, Neigungskurs „Naturwissenschaft“ (2 Schülergruppen), Lehrerin Frau Kühn und Frau Hesse

Gemeinschaftsgrundschule Siegburg-Stallberg
Klasse 3, Lehrerin Frau Bellemann

Gymnasium Auf der Mörgenröthe, Siegen-Niederschelden
Lachs-AG, Lehrer Herr Manfred Bautzmann

Hans-Alfred-Keller Grundschule, Siegburg
Klasse 1-4 , Lehrerin Frau Nina Schwick

Unterstützer des Patenschaftsprogramms:
• HIT Umwelt- & Naturschutz Stiftungs-GmbH, Zülpich
• Siegwerk Druckfarben, Siegburg
• Sparkasse Siegen, Siegen
• Wahnbachtalsperrenverband, Siegburg

Organisatorische Unterstützer:
• Fischschutzverein Siegburg 1910 e.V.
• Sieg Fischerei Genossenschaft Hennef
• Rheinischer Fischereiverband 1880 e.V.

Auf dem Foto zu sehen:
Die Grundschüler Klasse 3c der GGS Siegburg-Stallberg mit Ihrer Lachspatenschaftsurkunde

Foto: Stiftung Wasserlauf NRW




04.09.2014 - Mehrere Honorarkräfte für unser Umweltbildungsprogramm im Fischereibereich ab sofort gesucht!

Sind Sie interessiert? Dann entnehmen Sie weitere Informationen dem Stellenprofil im Download.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Das Team der Stiftung Wasserlauf NRW



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02.09.2014 - Jetzt geht es endlich los!

Der erste Bagger ist angerollt und ab sofort beginnen die Aushub- und Bodentauscharbeiten für das „Wissenshaus Wanderfische“ – dem Besucher- und Fischereizentrum an der Sieg in Siegburg.

Wir hoffen auf einen guten Bauverlauf und sagen VIELEN DANK unseren Unterstützern und Förderern!

Das Team der Stiftung Wasserlauf NRW




22.07.2014 - Erste Junglachse aus dem Wildlachszentrum Rhein-Sieg ausgewildert

Am Montag und Dienstag haben Mitarbeiter des Rheinischen Fischereiverbands von 1880 die ersten im Wildlachszentrum Rhein-Sieg aufgezogenen Junglachse an verschiedenen Arealen der Sieg ausgewildert. Insgesamt wurden über 65.000 Junglachse besetzt. Die fünf Zentimeter großen Fische wuchsen während des vergangenen halben Jahres im neu errichteten Wildlachszentrum heran. „Wir haben die jungen Lachse aus Augenpunkteiern von Januar an im Wildlachszentrum erbrütet und anschließend über drei Monate großgezogen“, so Marc Steinheuer, der Betriebsleiter des Wildlachszentrums und verantwortlich für die Aufzucht.

Mit einem Gewicht von ungefähr einem Gramm wurden die ersten jungen Salmoniden von insgesamt 230.000 nun in die Sieg ausgesetzt. Ein weiterer Besatz in die Zuflüsse der Sieg folgt in den nächsten Tagen und Wochen. Die jungen Lachse wurden an besonders ausgewählten und geeigneten Lebensräumen in die Sieg besetzt. Diese Gebiete erfüllen bestimmte Merkmale, damit sich die Jungtiere dieser Altersklasse wohlfühlen. So ist hier der Wasserstand angemessen und das Nahrungsangebot, das die Jungtiere brauchen, stimmt auch. Ein bis zwei Jahre bleiben die Salmoniden nun im Süßwasser bevor sie als Smolts über den Rhein ins Meer abwandern. Nach ein bis zwei Seewintern kehren sie dann als Laichfische zurück.

Die Lachseier stammen aus der Fischereistelle des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV). Dort wurden sie aus der Süßwasserelternfischhaltung gewonnen und im Januar 2014 für die Aufzucht nach Siegburg ins Wildlachszentrum geliefert. Der erste Erbrütungsdurchgang von über 230.000 Lachsen wurde nun erfolgreich beendet. „Das Ergebnis unseres Testlaufs ist besser als wir es für das Einfahren der Anlage erwartet haben. Die Verluste waren gering und die Qualität ist ausgezeichnet“: so Marc Steinheuer. Nun hoffen alle Beteiligten, dass die Tiere in den Gewässern gut überleben und möglichst viele Lachse zurückkommen.

Das Wildlachszentrum Rhein-Sieg wurde aus Fördermitteln des europäischen Fischereifonds (EFF) und aus Landesmitteln gebaut. Es soll die Wiederansiedlungsbemühungen für den Lachs an Rhein und Sieg fördern und dient als Versuchsanlage. Betrieben wird das Wildlachszentrum von der Stiftung Wasserlauf NRW. Unterstützt wird das Projekt durch eine breite Kooperationsvereinbarung zwischen der Stiftung, dem Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV), dem Rheinischen Fischereiverband von 1880 e.V., dem Wahnbachtalsperrenverband sowie weiteren Partnern von Fischereivereinen und Fischereigenossenschaften an Sieg und Rhein.

Marc Steinheuer beim Besetzen der Junglachse (Foto: Stiftung Wasserlauf)




20.06.2014 - Von Flohkrebsen und Maifischen

Flohkrebse suchen, einen Aland bestaunen und schließlich 5000 Maifischlarven in den Rhein freilassen. Das konnten Schülerinnen und Schüler einer 8. Klasse der Golzheimer Realschule am Düsseldorfer Rheinufer erleben. Die Aktion fand am Mittwoch, 17. Juni im Rahmen des Projektes zur Wiederansiedlung des Maifisches in den Rhein statt. Ausrichter waren die Stiftung Wasserlauf NRW,und der Rheinische Fischereiverband von 1880 e.V., in Kooperation mit der pädagogischen Abteilung des Aquazoo/Löbbecke-Museum.

Für ihr Engagement im „Artenschutzprojekt Maifisch“ überreichte Projektmanager Dr. Andreas Scharbert den Schülern eine Maifischpatenschaftsurkunde.

Die Wiederansiedlung des Maifisches ist ein länderübergreifendes Projekt der Rheinanliegerstaaten Niederlande, Frankreich und Deutschland.  Es wird durch die renommierte europäische Umweltförderung EU Life+ finanziell unterstützt. Die Projektleitung hat das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz im Auftrag in Nordrhein-Westfalen inne.

Ziel des Projekts ist es den Maifisch im Rheinsystem wieder anzusiedeln. Noch vor 150 Jahren wanderten Maifische in großen Schwärmen von der Nordsee in den Rhein und in die Nebenflüsse Main, Necker und Mosel. Die bis zu 70 Zentimeter langen und 4 Kilogramm schweren Fische waren Grundlage für eine bedeutende Berufsfischerei. Doch die zunehmende Verschmutzung von Gewässern, Gewässerausbau und Überfischung führten zu einer dramatischen Verringerung dieser Heringsart. Im Rhein selbst gilt der Maifisch als ausgestorben. Mit der verbesserten Wasserqualität des Rheins soll dem Maifisch heute eine Rückkehr in seine alte Heimat ermöglicht werden.

Foto: Hanns Peter Hönigs (RhFV)




12.06.2014 - Neues Umweltbildungsprojekt trägt

Landesumweltministerium NRW hat neues Umweltbildungsprogramm im Fischereibereich ins Leben gerufen.

Insgesamt vier Schülergruppen – nahezu 100 Kinder - aus Siegburg und Siegen beteiligen sich am neuen Umweltbildungsprogramm, das unter dem Titel Leuchtturmprojekt: „Naturerlebnis und Umweltbildung im Fischereibereich“ läuft. Am 11. Juni 2014 haben sie gut und gerne 3000 junge Lachse in die Sieg freigelassen. Die Aktion fand als Modulbestandteil Lachspatenschaftsprogramm innerhalb des Leuchtturmprojektes statt und wurde von der Stiftung Wasserlauf NRW organisiert. Zusätzlich wird das Lachspatenschaftsprogramm von heimischen Firmen und Stiftungen unterstützt.

Im Herbst 2013 haben die Schüler bei der Einweihungsfeier des „Wildlachszentrums Rhein-Sieg“ junge Lachse beobachten können. Nun haben die Schülerinnen und Schüler selbst die neue Jungfischgeneration in die Sieg eingesetzt und somit aktiv zum „Artenschutzprogramm Lachs“ einen Beitrag geleistet.

Mitarbeiter der Stiftung-Wasserlauf, des Rheinischen Fischereiverbands von 1880 und des LANUV-NRW (Fischereistelle in Kirchhundem-Albaum) informieren über die Lebensweise der Fische und erläutern die einzelnen Projekte zum Gewässerschutz. Parallel nahmen die Schulklassen vor Ort am Gewässeruntersuchungsprogramm des Umweltbus Lumbricus (Natur- und Umweltschutzakademie NRW) teil.

Die symbolischen Lachspatenschaften werden dankenswerter Weise durch eine Förderung der HIT Umwelt- und Naturschutz Stiftungs-GmbH sowie durch Spenden der rhenag Rheinische Energie AG, der Siegwerk Druckfarben AG, der Sparkasse Siegen, der Siegener Versorgungsbetriebe und des Wahnbachtalsperrenverbands ermöglicht.

Folgende Schulen nehmen am Lachspatenschaftsprogramm und der Lachsbesatzaktion teil:
• Alexander-von-Humboldt-Realschule Siegburg (Biokurs 1&2 Lehrer Herr Scharrenbroch und Frau Fisiru)
• Gymnasium auf der Morgenröthe Siegen (Lachs AG, Lehrer Herr Bautzmann)
• Hans Alfred Keller – Schule Siegburg (Pandaklasse, Lehrerin Frau Becker und Schulleiterin Frau Huhn)
• GGS Siegburg-Stallberg (Eselklasse, Lehrerin Frau Rahbar und Schulleiterin Frau Nolte)

Organisatorische Unterstützer des Lachspatenschaftsprogramms:
• Natur- und Umweltschutzakademie NRW (NUA NRW ) mit Lumbricus – der Umweltbus
• Fischereistelle in Kirchhundem-Albaum des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW, LANUV
• Rheinischer Fischereiverband von 1880 e.V., Sankt Augustin



Leuchtturmprojekt „Naturerlebnis und Umweltbildung im Fischereibereich“ – ein Projekt des Umweltministeriums NRW (MKUNLV) und des Fischereiverbands NRW

Ziel ist es, Schülerinnen und Schülern aus Nordrhein-Westfalen, aber auch Jugendgruppen der Fischereiverbände, den verantwortlichen Umgang mit der Natur nahezubringen und ein grundlegendes Verständnis für die biologischen Zusammenhänge am Gewässer und für eine nachhaltige Nutzung der regionalen Fischbestände zu fördern.

Das Umweltministerium NRW fördert das Projekt aus Mitteln der Fischereiabgabe und betreut das Projekt fachlich. Die Landwirtschaftskammer NRW begleitet das Naturschutzprojekt als Bewilligungsbehörde. Im Rahmen des Leuchtturmprojektes übernehmen die Stiftung Wasserlauf NRW, der Rheinische Fischereiverband von 1880 und das Fischereimuseum Bergheim die Aufgaben im Rheinland. In Westfalen wird das Projekt vom Landesfischereiverband Westfalen und Lippe e.V. betreut.




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12.06.2014 - Neues NRW Umweltbildungsprojekt trägt

"erste Früchte": Siegburger und Siegener Schüler lassen begeistert junge Lachse frei

Landesumweltministerium NRW hat neues Umweltbildungsprogramm im Fischereibereich ins Leben gerufen.

Insgesamt vier Schülergruppen – nahezu 100 Kinder - aus Siegburg und Siegen beteiligen sich am neuen Umweltbildungsprogramm, das unter dem Titel Leuchtturmprojekt: „Naturerlebnis und Umweltbildung im Fischereibereich“ läuft. Am 11. Juni 2014 haben sie 3000 junge Lachse in die Sieg bei Siegburg freigelassen. Die Aktion fand als Modulbestandteil Lachspatenschaftsprogramm innerhalb des Leuchtturmprojektes statt und wird von der Stiftung Wasserlauf NRW organisiert. Zusätzlich wird das Lachspatenschaftsprogramm von heimischen Firmen und Stiftungen unterstützt.

Im Herbst 2013 haben die Schüler bei der Einweihungsfeier des „Wildlachszentrums Rhein-Sieg“ junge Lachse beobachten können. Nun haben die Schülerinnen und Schüler selbst die neue Jungfischgeneration in die Sieg eingesetzt und somit aktiv zum „Artenschutzprogramm Lachs“ einen Beitrag geleistet.

Mitarbeiter der Stiftung-Wasserlauf, des Rheinischen Fischereiverbands von 1880 und des LANUV-NRW (Fischereistelle in Kirchhundem-Albaum) informierten über die Lebensweise der Fische und erläuterten die einzelnen Projekte zum Gewässerschutz.

Parallel nahmen die Schulklassen vor Ort am Gewässeruntersuchungsprogramm des Umweltbusses "Lumbricus" teil.

Die symbolischen Lachspatenschaften werden dankenswerter Weise durch eine Förderung der HIT Umwelt- und Naturschutz Stiftungs-GmbH sowie durch Spenden der rhenag Rheinische Energie AG, der Siegwerk Druckfarben AG, der Sparkasse Siegen, der Siegener Versorgungsbetriebe und des Wahnbachtalsperrenverbands ermöglicht.

Folgende Schulen nahmen am Lachspatenschaftsprogramm und der Lachsbesatzaktion teil:
• Alexander-von-Humboldt-Realschule Siegburg (Biokurs 1&2 Lehrer Herr Scharrenbroch und Frau Fisiru)
• Gymnasium auf der Morgenröthe Siegen (Lachs AG, Lehrer Herr Bautzmann)
• Hans Alfred Keller – Schule Siegburg (Pandaklasse, Lehrerin Frau Becker und Schulleiterin Frau Huhn)
• GGS Siegburg-Stallberg (Eselklasse, Lehrerin Frau Rahbar und Schulleiterin Frau Nolte)
Organisatorische Unterstützer des Lachspatenschaftsprogramms:
• Natur- und Umweltschutzakademie NRW (NUA NRW ) mit Lumbricus – der Umweltbus
• Fischereistelle in Kirchhundem-Albaum des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW, LANUV
• Rheinischer Fischereiverband von 1880 e.V., Sankt Augustin



Leuchtturmprojekt „Naturerlebnis und Umweltbildung im Fischereibereich“ – ein Projekt des Umweltministeriums NRW (MKUNLV) und des Fischereiverbands NRW

Ziel ist es, Schülerinnen und Schülern aus Nordrhein-Westfalen, aber auch Jugendgruppen der Fischereiverbände, den verantwortlichen Umgang mit der Natur nahezubringen und ein grundlegendes Verständnis für die biologischen Zusammenhänge am Gewässer und für eine nachhaltige Nutzung der regionalen Fischbestände zu fördern.

Das Umweltministerium NRW fördert das Projekt aus Mitteln der Fischereiabgabe und betreut das Projekt fachlich. Die Landwirtschaftskammer NRW begleitet das Naturschutzprojekt als Bewilligungsbehörde. Im Rahmen des Leuchtturmprojektes übernehmen die Stiftung Wasserlauf NRW, der Rheinische Fischereiverband von 1880 und das Fischereimuseum Bergheim die Aufgaben im Rheinland. In Westfalen wird das Projekt vom Landesfischereiverband Westfalen und Lippe e.V. betreut.



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26.05.2014 - Der Maifisch ist zurück im Rhein

Erstmals haben Fischer bei Monitoringuntersuchungen erwachsene Maifische im Niederrhein nachgewiesen. Eine kleine Sensation!

Seit dem Jahr 2008 werden im Rahmen des Life+ Projektes „Alosa alosa“, welches vom Rheinischen Fischereiverband von 1880 e.V. koordiniert wird, Maifischlarven ausgewildert um die Art wieder dauerhaft im Rhein anzusiedeln. Ähnlich wie der Lachs zählt der Maifisch zu den anadromen Wanderfischarten: Die Jungfische wandern einige Wochen nach dem Besatz ins Meer ab, wachsen dort zur Geschlechtsreife heran und kehren dann nach etwa 5 Jahren zum Laichen die Flüsse zurück.

Vor dem Hintergrund der Besatzaktivitäten bestanden Hoffnungen, dass ab dem Jahr 2013 erste Maifische aus den Besatzmaßnahmen in den Rhein zurückkehren könnten. Bereits im Vorjahr lieferten Beobachtungen von adulten Maifischen in Mosel, Delta- und Oberrhein, sowie erstmals seit dem Erlischen des Bestandes in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts im Rechengut des AKW Philippsburg entdeckte juvenile Maifische aus natürlicher Reproduktion, bereits deutliche Hinweise auf eine positive Bestandsentwicklung.

Im Frühjahr 2014 sollte erstmals mit Treibnetzen gezielt nach Maifischen im Niederrhein gesucht werden. Hierzu wurden französische Berufsfischer verpflichtet, die über Erfahrung mit der Treibnetzfischerei und dem Fang von Maifischen verfügen. Im Rahmen dieser Monitoringuntersuchungen konnten nun erstmals drei adulte Maifische im Niederrhein nachgewiesen werden. Alle drei der zur Familie der Heringsartigen zählenden Wanderfische waren Weibchen und wiesen eine stolze Größe von mehr als 50 Zentimeter auf und hatten noch nicht mit dem Laichen begonnen, was unter anderem die Hoffnung weckt, dass der Laichaufstieg der Maifische noch anhält. Schon jetzt liegt die Anzahl der weiter stromauf beobachteten Maifische an den Fischpässen am Wehr Koblenz in der Mosel (2) und Gambsheim am Oberrhein (>40) signifikant höher als in den letzten Jahren.

Noch nie wurden seit Errichtung der Fischwanderhilfen mehr Maifische beobachtet als zu diesem Zeitpunkt in der noch frühen Aufstiegssaison.
Zudem wurden im Oberrheinzufluss Neckar bislang 4 Maifische bei einer Funktionskontrolle im Fischpass am Wehr Laufenburg nachgewiesen. Auch hierbei handelt es sich um die ersten Nachweise seit dem Erlischen des Bestandes im frühen 20. Jahrhundert.

All dies sind klare Indizien, dass die Wiederansiedlungsmaßnahmen Früchte tragen und als durchschlagender Erfolg des Life+ Maifischprojektes zu werten.

Text: Dr. Andreas Scharbert (RhFV)
Foto: Philipp Moro




12.05.2014 - Rheinischer Fischereiverband und Stiftung Wasserlauf feiern 950 Jahre Stadt Siegburg

Die Stadt Siegburg feiert am 18. Mai ihr 950. Jubiläum und der Rheinische Fischereiverband von 1880 und die Stiftung Wasserlauf NRW feiern mit.

Bei einem großen Bürgerfest präsentieren sich der Rheinische Fischereiverband, der Fischschutzverein 1910 e.V. und die Stiftung Wasserlauf NRW auf einem Gemeinschaftsstand. Von 11.00 bis 18.00 Uhr zeigen wir in einem kleinen Aquarium Junglachse, Filmaufnahmen wandernder Siegfische und eine Ausstellung zu Projekten und Aktivitäten.

Wir freuen uns auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher.

Ihr Team des Rheinischen Fischereiverbands und der Stiftung Wasserlauf




04.02.2014 - Wildlachszentrum Rhein-Sieg erhält 250.000 Lachseier

„Der Vision, die Lachsbestände in unseren Gewässern aus eigenen Vorkommen zu sichern, sind wir einen großen Schritt näher gekommen“, freut sich der Projektleiter des Wildlachszentrums Rhein-Sieg Armin Nemitz. Und zu recht: Die ersten Lachseier sind angekommen. Am vergangenen Mittwoch erhielt das „Wildlachszentrum Rhein-Sieg“ die erste Lieferung von über 250.000 befruchteten Lachseiern vom Kooperationspartner Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV). Damit ist nun auch die Erbrütungsanlage des Wildlachszentrums in Betrieb genommen worden. Viele Hände haben an diesem Tag mit angepackt, um die Lachseier aus Styroporboxen in die Erbrütungsrinnen aufzulegen.

Bevor die Eier auf die einzelnen Zuchteinsätze verteilt werden konnten, mussten sie ein Desinfektionsbad nehmen. Unterstützt wurden die Mitarbeiter des Rheinischen Fischereiverbands von 1880 e. V. und der Stiftung Wasserlauf NRW von Gerhard Stolf, Fischzuchtmeister aus Albaum (Fachbereich Fischereiökologie des LANUV), Gert Holdensgaart, dänischer Lachszuchtexperte (Danmark Center for Vildlaks) und Wilhelm Kreutzmann (Siegfischereigenossenschaft). „Jetzt heißt es, den Erbrütungsverlauf jeden Tag zu kontrollieren. Wir müssen abgestorbene Eier aussortieren und die Entwicklung der Eier genau im Auge behalten“, so Sven Wohlgemuth, Fischwirt des Rheinischen Fischereiverbands. Und wenn alles gut geht, dann schlüpfen Mitte bis Ende März die ersten Dottersacklarven.

Das „Wildlachszentrum Rhein-Sieg“ ist die erste Aquakulturkreislaufanlage für Wildlachse in Deutschland und dient dem Artenschutz. Sie besteht aus einer Erbrütungseinheit, einer Einheit für die Aufzucht der jungen Lachse sowie die Haltung und Zwischenvermehrung der Lachsrückkehrer. Ziel ist es, den Sieglachsstamm weiter aufzubauen und zu sichern und damit die Wiederansiedlungsbemühungen am ganzen Rheinsystem voran zu treiben. Neben der Fischaufzuchtstation des LANUV in Albaum, sollen im Wildlachszentrum pro Jahr bis zu 200.000 Junglachse produziert und im Herbst 50 bis 60 Laichpaare angenommen werden. Das Zentrum befindet sich auf dem Betriebsgelände des Wahnbachtalsperrenverbands in Siegburg, der damit auch ein wichtiger Kooperationspartner ist. Der Bau der Anlage wurde mit finanzieller Unterstützung des europäischen Fischereistrukturfonds (EFF), mit Fördermitteln des Landes NRW und vieler weiterer Kooperationspartner der organisierten Angelfischerei realisiert. Die Stiftung Wasserlauf setzt das Projekt im Rahmen des Wanderfischprogramms um.

Foto: Gerhard Stolf (li.)und Sven Wohlgemuth (re.) beim ersten Aussortieren von abgestorbenen Lachseiern.




10.01.2014 - Wir brauchen Verstärkung! Für den Betrieb des Wildlachszentrums Rhein-Sieg sucht die Stiftung Wasserlauf NRW einen Fischwirt/eine Fischwirtin.

Sind Sie interessiert? Dann entnehmen Sie weitere Informationen dem Stellenprofil im Download.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Das Team der Stiftung Wasserlauf NRW



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24.12.2013 - Frohe und gesegnete Festtage!

Wir wünschen allen Förderern, Partnern und Freunden der Stiftung Wasserlauf ein frohes Weihnachtsfest und einen guten und gesunden Start ins neue Jahr!

Das Team der Stiftung Wasserlauf NRW

Foto: Andreas Hermsdorf/pixelio




23.12.2013 - FROHE WEIHNACHTEN!

Wir wünschen allen Förderern, Partnern und Freunden der Stiftung Wasserlauf ein frohes Weihnachtsfest und einen guten und gesunden Start ins neue Jahr!

Das Team der Stiftung Wasserlauf NRW

Foto: Andreas Hermsdorf/pixelio




16.11.2013 - Erste Aquakulturkreislaufanlage für Wildlachse in Deutschland wurde in Siegburg eingeweiht

Das „Wildlachszentrum Rhein-Sieg“ ist fertig: die erste Aquakulturkreislaufanlage für Wildlachse in Deutschland. Sie wird zukünftig einen zentralen Beitrag leisten, um die Lachsbestände in unseren Flüssen zu sichern.
Das „Wildlachszentrum Rhein-Sieg“ befindet sich auf dem Gelände des Wahnbachtalsperrrenverbands in Siegburg. Der Bau dieser bislang in Deutschland einzigartigen Anlage wurde mit der Unterstützung des europäischen Fischereistrukturfonds (EFF), mit Fördermitteln des Landes NRW und vieler weiterer Kooperationspartner der organisierten Angelfischerei realisiert. Die Stiftung Wasserlauf setzt das Projekt im Rahmen des Wanderfischprogramms um.

Mit der Eröffnung des Wildlachszentrums wurde gleichzeitig das Lachsfest gefeiert, das der Fischereiverband NRW einmal im Jahr an der Sieg ausrichtet.

Mit der freundlichen Unterstützung von einer Reihe regionaler Unternehmen wird das Lachs-Patenschaftsprogramm für Schulklassen aus dem Raum Siegburg und Siegen (auch in diesem Jahr) fortgeführt. In diesem Gewässererlebnisprogramm erfahren die Schüler vieles über die Lebensweise der Fische und den Gewässerschutz für Mensch und Umwelt. Die Urkunden zum Programm wurden bei der Einweihung von der Stiftung Wasserlauf NRW zusammen mit Horst Becker dem parlamentarischer Staatssekretär des NRW Umweltministeriums, Frithjof Kühn, Landrat des Rhein-Sieg-Kreises und dem Bürgermeister der Stadt Siegburg Franz Huhn gemeinsam mit Lucie Hänscheid (Siegwerk Druckfarben), Dr. Detlev Albert (Rhenag AG), Norbert Eckschlag (Wahnbachtalsperrenverband) und Christoph Heider (HIT Umweltstiftung) an die Schulklassen überreicht.

Die Schulklassen im Lachs-Patenschaftsprogramm:
Alexander-von-Humboldt-Realschule, Siegburg
44 Schülerinnen und Schüler, Lehrer Herr Scharrenbroich
Gymnasium Auf der Mörgenröthe, Siegen-Niederschelden
Lachs-AG, Lehrer Herr Manfred Bautzmann
Hans-Alfred-Keller Grundschule, Siegburg
Klasse 1-4 , Lehrerin Frau Nina Becker
Gemeinschaftsgrundschule Siegburg-Stallberg, Siegburg
Eselklasse, Lehrerin Frau Rahbar

Unterstützer des Patenschaftsprogramms:
• HIT Umwelt- & Naturschutz Stiftungs-GmbH, Zülpich
• rhenag Rheinische Energie AG, Siegburg, Köln
• Siegwerk Druckfarben, Siegburg
• Siegener Versorgungsbetriebe GmbH, Siegen
• Sparkasse Siegen, Siegen
• Wasserwelt Förderstiftung, Bensheim
• Wahnbachtalsperrenverband, Siegburg


Über den Fischereiverband NRW e.V. :

Der Fischereiverband NRW e.V. ist der Dachverband der drei nordrhein-westfälischen Fischereiverbände: Rheinischer Fischereiverband von 1880 e.V., Landesfischereiverband Westfalen und Lippe e.V. und Landesfischereiverband Westfalen-Lippe e.V. Der Fischereiverband NRW vertritt 130.000 organisierte Angler in Nordrhein-Westfalen und setzt sich für Belange des Gewässer- und Naturschutzes ein. Im Rahmen des Wanderfischprogramms arbeitet der Fischereiverband seit 1998 sehr erfolgreich mit dem nordrhein-westfälischen Umweltministerium zusammen.

Foto von Hanns Peter Hönigs: Schülerinnen und Schüler der Alexander von Humboldt Realschule in Siegburg mit ihrem Lehrer Herrn Scharrenbroich





11.11.2013 - Ein lebendes Fossil wurde zum Fisch des Jahres 2014 gekürt: der Stör

Über 200 Millionen Jahre bevölkerte der Stör, der gerne auch mal als „schwimmender Dinosaurer bezeichnet wird, unsere Flüsse. Wie Lachs und Maifisch ist er ein Grenzgänger zwischen Süß- und Salzwasser und lebte einst auch im Rheindelta. Bis vor hundert Jahren wurde er vor allem wegen des Kaviars, aber auch wegen des grätenlosen Fleisches gejagt. Überfischung, Gewässerausbau und Wasserverschmutzung taten dann ihr Übriges: Seit Anfang der 90er Jahre ist der Stör in Deutschland so selten wie eine blaue Mauritius, im Rhein und in den anderen ehemaligen Störflüssen Deutschlands ist er ausgestorben.
Jetzt hat der Deutsche Angelfischerverband (DAFV) zusammen mit dem Bundesamt für Naturschutz, dem Verband Deutscher Sporttaucher und dem Österreichischen Kuratorium für Fischerei und Gewässerschutz den Stör zum Fisch des Jahres 2014 ausgerufen.

Foto: Philipp Freudenberg (DAFV)




24.09.2013 - Tombolagewinne am Familienaktionstag an der Sieg

Wir haben noch ein paar Tombolagewinne in der Kruschtelkiste, die bei der Ziehung am 21. September 2013 bei unserem Familienaktionstag an der Sie "Kinder am Wasser" um 15.00 Uhr nicht abgeholt wurden.

Sie können die Preise in unserer Geschäftsstelle in 53757 Sankt Augustin, Alleestraße 1 abholen.

Wir haben noch folgende nicht abgeholte Preise vorliegen:

14 T-Shirt
53 grüner Kuschelfrosch
54 grüner Kuschelfrosch
55 Buch Gärten der Tiere – Erlebnisse für Menschen
56 Schleichtier Nashornjunges
62 Fische des Rheins
64 Schleichprinzessin
66 T-Shirt
68 Eintrittskarte SeaLife für 2 Personen
123 Buch Schloss Drachenburg im Siebengebirge
190 Schleichtier Dachs
194 Schleichfigur Bayala
244 Schleich-Schimpanse
248 Fische des Rheins
260 Schleichfigur Ägypter
261 Fische des Rheins
262 Fische des Rheins
263 Wasserball

Die Stiftung Wasserlauf dankt allen Unterstützern, Förderern und ehrenamtlichen Helfern die diesen erfolgreichen Familienaktionstag "Kinder am Wasser" erst ermöglicht haben.

VR Bank Rhein-Sieg
Städte- und Gemeinden-Stiftung der Kreissparkasse Köln im Rhein-Sieg-Kreis
Rhenag AG
Siegwerk Druckfarben
Schleich GmbH
KD Köln-Düsseldorfer Deutsche Rheinschiffahrt AG
Sea Life Königswinter
Umweltbus Lumbricus (NUA)
LANUV
Aquazoo Düsseldorf
Fischereimuseum Bergheim
Rhein-Sieg-Kreis
Wahnbachtalsperrenverband
AktionskreisNeueMedien
NRW Stiftung
General-Anzeiger





21.09.2013 - Kinder am Wasser - Familienaktionstag an der Sieg

Stiftung Wasserlauf NRW lädt ein zum ersten Familienaktionstag an der Sieg

Für Samstag, 21. September, lädt die Stiftung Wasserlauf NRW von 11 bis 16 Uhr auf dem siegnahen Gelände der Stiftung, Wahnbachtalstraße in Siegburg, zum ersten Familienaktionstag an der Sieg unter dem Motto „Kinder am Wasser“ ein. Viele interessante Angebote rund um die Wassernatur vor der eigenen Haustür, dem Wanderfisch Lachs, eine Tombola mit attraktiven Preisen und Spiele erwartet die kleinen und großen Gäste.

Wer schon immer einmal wissen wollte, wie hoch ein Lachs springen kann oder was Biologen unter einem Smolt verstehen oder einfach mal die Wasserwelt der Sieg neu entdecken möchte, den erwarten auf dem Gelände der Stiftung Wasserlauf viele Wissensstationen. Stündlich befischen Mitarbeiter des Rheinischen Fischereiverbands von 1880 e.V. die Sieg mit einem Zugnetz und zeigen den Fischreichtum der Sieg. Im Wasserlabor des Umweltbus Lumbricus können Kinder das Wasser der Sieg untersuchen und in einem Aquarium werden junge Lachse präsentiert. Und am Fischememory können Kinder testen wie schnell sie das Memory lösen.

Weitere attraktive Angebote zum Spielen, Basteln und Toben bietet das Spielmobil der Stadt Siegburg, eine Bastelstation des Fischereimuseums Bergheim und eine Hüfpburg. Ein große Tombola lockt mit interessanten Preisen. Zu gewinnen gibt es ist eine Ballonfahrt über die Sieg, eine Familieneintrittskarte für das Phantasialand bei Brühl und viele andere interessante Preise.
Am Imbissstand werden die Besucher mit einer Suppe und mit Kaffee und Kuchen versorgt.

Zudem berichtet die Stiftung Wasserlauf vor Ort über das zukünftige Besucher- und Fischereizentrum (Wissenshaus Wanderfische), welches auf dem Gelände nahe der Sieg im Jahr 2014 errichtet werden soll.

Die vielfältigen Angebote am Kinder- und Familienaktionstag an der Sieg „Kinder am Wasser“ sind kostenfrei.

Ort der Veranstaltung:
Gelände Stiftung Wasserlauf NRW
Wahnbachtalstraße, 53721 Siegburg
(neben Vereinshaus Fischschutzverein Siegburg 1910 e.V.)
siehe auch: Anfahrtsskizze im Download

Unterstützt wird der Familienaktionstag "Kinder am Wasser" von:

VR Bank Rhein-Sieg
Städte- und Gemeinden-Stiftung der Kreissparkasse Köln im Rhein-Sieg-Kreis
Rhenag AG
Siegwerk Druckfarben
Schleich GmbH
KD Köln-Düsseldorfer Deutsche Rheinschiffahrt AG
Sea Life Königswinter
Umweltbus Lumbricus (NUA)
LANUV

Kontakt:
Marion Meitzner
Stiftung Wasserlauf NRW
Telefon: 02241/14735-21
E-Mail: marion.meitzner@wasserlauf-nrw.de



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13.09.2013 - Erster Lachs in der Kontrollreuse Buisdorf eröffnet Laichfischsaison 2013

In der Kontrollreuse haben Sven Wohlgemuth und Wilhelm Kreutzmann, Fischwirte des Rheinischen Fischereiverbands von 1880 e.V., gestern am 12. September 2013 den ersten Lachs in der Buisdorfer Kontrollreuse erfasst. Die Reuse wurde am Tag zuvor gesetzt, nachdem das automatische Zählsystem „River Watcher“ für den Laichfischfang abgebaut worden war. Die Grilse maß rund 64 Zentimeter und befand sich in einem sehr guten Zustand. In Abhängigkeit von den Abflüssen und der Temperatur beginnt der Laichfischfang turnusmäßig im September. Geeignete Lachse werden dann zur Sicherung und Unterstützung des Bestandes in die künstliche Zwischenvermehrung genommen - ca. 50-60 Paare jedes Jahr. Die Mehrzahl der Aufsteiger kann sich in den Zuflüssen des Siegsystems auf natürlichem Wege vermehren.

Der heutige Fisch war nicht die erste Großsalmonide der Saison. Zahlreiche Meerforellen und ein Lachs waren bereits zuvor vom River Watcher erfasst worden. Die hohen Temperaturen und der geringe Abfluss hatten den eigentlichen Aufstieg aber bisher verzögert.

Die Freundes des Wanderfischprogramms NRW, in dessen Rahmen die Lachswiederansiedlung an der Sieg umgesetzt wird, wünschen sich einen guten Fortgang der Saison mit zahlreichen Lachsen und Meerforellen.

Text: Armin Nemitz, Rheinischer Fischereiverband von 1880 e.V.




5.07.2013 - Schüler spenden für das geplante Besucher- und Fischerzentrum an der Sieg

Am Siegufer nahe am Buisdorfer Wehr überreichten Schülerinnen und Schüler der Hans Alfred Keller Schule am 2. Juli 2013 einen Spendenscheck an die Stiftung Wasserlauf NRW.

Die Schülerinnen und Schüler der Hans Alfred Keller Schule haben im Rahmen einer Sponsorenwanderung 4.500 Euro erwandert. Einen Teil der Spende – 1.500 Euro überreichten die Wissensagenten (25 Schüler der Montessoriklasse 1-4) mit Frau Conny Huhn (Direktorin der Schule) und Frau Eva Mommer (Lehrerin der Klasse) nun in Form eines großen Schecks an Herrn Dr. Frank Molls, Geschäftsführer der Stiftung Wasserlauf für das „Wissenshaus für Wanderfische an der Sieg“.

Das zukünftige Besucher- und Fischereizentrum am Ufer der Sieg (Siegburg) soll die Schönheit der Region und ihrer außergewöhnlichen Gewässerlandschaft präsentieren. Es ist als Informations- und Veranstaltungsort für all jene gedacht, die sich über die besondere Natur der Sieg, über Flussrenaturierung und über das Wanderfischprogramm NRW informieren möchten. Die Angebote des Besucherzentrums umfassen Schülerprogramme, Filmvorführungen sowie öffentliche Führungen zur gegenüberliegenden Wanderfisch-Kontrollstation in Buisdorf, Sankt Augustin.

Das Team der Stiftung Wasserlauf dankt allen Kindern, Lehrern und Spendern der Hans Alfred Keller Schule für ihr großzügiges Engagement und ihre tolle Unterstützung.

Nach der Spendenübergabe fand im Rahmen des Lachspatenschaftprogramms der Lachsbesatz mit den Kindern der Hans Alfred Keller Schule und mit den Jugendlichen der Alexander von Humboldt Realschule (Siegburg) statt.

Das Lachspatenschaftsprogramm fördern:
• HIT Umwelt- und Naturschutz Stiftungs-GmbH, Zülpich
• Wasserwelt Förderstiftung, Bensheim
• rhenag Rheinische Energie AG
• Siegwerk Druckfarben

Ein herzliches Dankeschön an alle Unterstützer des Lachspatenschaftsprogramms!




28.06.2013 - Junge Lachse für die Sieg - Siegburger Kinder unterstützen Artenschutzprogramm Lachs und Grundschüler sammeln Spenden für das Besucherzentrum an der Sieg

Am Dienstag 2. Juli 2013 ist es wieder so weit: Im Rahmen unseres Lachspatenschaftsprogramms werden Siegburger Kinder von der Hans-Alfred-Keller Schule und der Alexander von Humboldt-Realschule junge Lachse in die Sieg einsetzen.

Die symbolischen Lachspatenschaften werden dankenswerter Weise durch Spenden der HIT Umwelt und Naturschutz Stiftungs-GmbH, der Wasserwelt Förderstiftung, Siegwerk Druckfarben, rhenag Rheinische Energie AG, Firma Pro & Con, The European Fishing Tackle Trade Association, Siegener Versorgungsbetriebe und Sparkasse Siegen ermöglicht.

Weitere Informationen finden Sie Download.



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17.06.2013 - Biologie-Untericht draußen am Poller Rhein

Kölner Schüler erfahren im begleitenden Schulklassenprogramm zum Maifischbesatz einen Einblick in die Lebensgemeinschaften des Rheins

Wie kommt die Chinesische Wollhandkrabbe in den Rhein? Was bitte schön sind „Butterkrebse“? Und warum werden junge Maifische in den Rhein gesetzt? Die 190 Kinder und Jugendlichen, die am Maifischfest des Rheinischen Fischereiverbands von 1880 e.V. (RhFV) , des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV), der Stiftung Wasserlauf, des Poller Maigeloog und des Life+-Projektes teilnahmen, hatten Gelegenheit, Antworten auf diese und andere Fragen zu erfahren. Denn an verschiedenen Stationen bekamen die Schüler und Kindergartenkinder einen Einblick in die spannende Tierwelt des Rheins. Und anfassen war ausdrücklich erlaubt. So durften die Kinder echte Edelkrebse berühren und Dr. Harald Groß, Projektleiter des Edelkrebsprojektes NRW, erläuterte warum gebietsfremde Süßwasserkrebse mehr und mehr das Überleben des Edelkrebses in unseren Flüssen gefährden.

Eine weitere Wissensstation war das Rheinlabor auf dem Bootshaus der Universität zu Köln auf der Marienburger Rheinseite. Mit einer kleinen Fähre wurden die Kinder zum anderen Ufer des Rheins gebracht – Spaß und Spritzwasser inbegriffen. Auf dem Bootshaus beobachteten die Jungen und Mädchen unter Anleitung von Biologiestudenten zum Beispiel kleine Muscheln beim Eingraben in Rheinschlamm und erfuhren wie eine Wollhandkrabbe aussieht und warum Grundeln die Fischbestände des Rheins bedrohen. Am Poller Rheinufer ging es dann weiter. Hier zogen Sven Wohlgemuth, Fabio Rochol und Dr. Frank Molls vom RhFV mit einem Zugnetz kleine Hechte, Rotaugen und Grundeln aus den vom Hochwasser überfluteten Rheinwiesen und präsentierten die junge Brut in einem Schauaquarium.

Im Mittelpunkt aber stand eine besondere Wanderfischart: Seit 2008 werden wechselweise in den Ländern Hessen und Nordrhein-Westfalen an ausgesuchten Abschnitten des Rheins Maifische besetzt, mit dem Ziel einen eigenen Bestand wieder aufzubauen. Warum der Maifisch im Rhein wieder angesiedelt werden soll und wie die französischen Restbestände des Maifisches geschützt werden, das erfuhren die Schülerinnen und Schüler einer Poller und einer Dellbrücker Grundschule im Poller Fischerhaus. Hier durften sie bei Brötchen und Apfelschorle die Filmvorführung „Eine Chance für den Maifisch“ schauen.

Vor dem Aussetzen der Maifischlarven in den Rhein überreichte Walter Sollbach, Vorstandsvorsitzender des Rheinischen Fischereiverbands und der Stiftung Wasserlauf den lokalen Unterstützern Auto Laukat GmbH, Poller Fischerhaus, Gerfer Transport GmbH, Häfen und Güterverkehr Köln AG, Getränke Boecken und die Rheinenergie AG Maifischurkunden und die Schulklassen erhielten Maifischpatenschaftsurkunden.

Teilnehmende Kinder- und Schülergruppen:
Poller Kindergarten Käulchensweg, Städtischer Kindergarten Siegburger Straße, 3 Schulklassen der Poller Gemeinschaftsgrundschule, Schmetterlingsklasse der Regenbogenschule Köln-Dellbrück

Foto: Hans-Peter Hönigs




29.05.2013 - Seltene Maifische im Aquazoo/Löbbecke-Museum zu bewundern

Silbrig schimmernd dreht seit einigen Tagen ein beeindruckender Schwarm Maifische (Alosa alosa) seine Runden im 10.000 Liter Großaquarium des Aquazoo/Löbbecke-Museums. Diese in der Natur hoch bedrohte Wanderfischart zog noch um 1900 zu Hunderttausenden den Rhein hinauf, um sich hier im Wonnemonat Mai fortzupflanzen. Heute ist der Fund eines Maifisches im Rhein eine Seltenheit und damit eine Sensation.

Dr. Andreas Scharbert, Projektmanager des EU LIFE+ Projektes zur „Wiederherstellung der Maifischbestände im Rhein und in der Gironde“, arbeitet mit Hochdruck am Wiederaufbau der hiesigen Bestände. Neben Besatzmaßnahmen und der Überwachung des natürlichen Bestandes, ist die Haltung und Zucht dieser heringsartigen Fische in einem Aquarium ein wichtiges Ziel innerhalb des Projektes.

Ein Ziel ist nun erreicht: In Kooperation mit dem Aquazoo/Löbbecke-Museum ist es gelungen, erstmals in Deutschland Maifische in einem Aquarium zu zeigen. Zurzeit ist es sogar der einzige Aquariumsbestand weltweit. Der Aquazoo nimmt damit eine wichtige Vorreiterrolle in der Haltung dieser seltenen, schwer zu pflegenden Art ein.

Im Rahmen eines Pressegespräches am Freitag, dem 31. Mai 2013, um 11 Uhr wird Dr. Andreas Scharbert symbolisch die Maifische an den Aquazoo übergeben. In einem kurzen Überblick wird er die wesentlichen Maßnahmen und Erfolge des Maifischprojektes umreißen und einen Ausblick in die Zukunft wagen.

Kontakt Projektleitung
Dr. Andreas Scharbert
Geschäftsstelle EU LIFE+ Projekt
Tel. 0173.5171619
scharbert@rhfv.de

Kontaktdaten Aquazoo/Löbbecke-Museum
Marion Wille, Kuratorin Aquaristik
Kaiserswerther Str. 380
40474 Düsseldorf
Tel. 0211.89-96162
marion.wille@duesseldorf.de

Foto: Aquazoo/Löbbecke-Museum




16.05.2013 - Bonner Schüler mit Fischotter Nemo auf Paddeltour "Wir paddeln für den Lachs"

Donnerstag, 16. Mai 2013, der letzte Tag der Kanu-Spenden-Regatta. Die 15 Schülerinnen und Schüler mit ihrer Lehrerin Bärbel Jakob und ihrem Lehrer Julian Litzenberger der Integrierten Gesamtschule Bonn-Beuel kommen gegen 9.00 Uhr zur vereinbarten Einstiegsstelle nach Siegburg. Die Aufregung unter den Kindern und Jugendlichen im Alter von 11 bis 18 Jahren ist groß, denn schließlich wollen sie sich unter dem Motto „Wir paddeln für den Lachs“ für den guten Zweck engagieren und sind mächtig gespannt auf die Paddeltour im Wasser. Ein wenig steigt die Aufregung sogar noch, als sie den kleinen asiatischen Fischotter Nemo sehen. Denn Nemo „paddelt“ mit – immer an der Seite von Ziehvater Dr. Wolfgang Gettmann, Direktor des Aquazoos Düsseldorf. Und dann geht es los: knapp zehn Kilometer liegen vor der Paddelgruppe bis sie schließlich an der Ausstiegsstelle Siegfähre/Bergheim gegen 14.00 Uhr von Herrn Walter Sollbach, Vorstandsvorsitzender Stiftung Wasserlauf und den Unterstützern der Aktion, den geladenen Ehrengästen und verschiedenen Medienvertretern empfangen werden.

Ein herzliches Dankeschön an unsere vielen und großzügigen Unterstützern der Aktion „Wir paddeln für den Lachs“! Die Stiftung Wasserlauf dankt allen Schülerinnen und Schüler der fünf beteiligten Schulen für ihren engagierten Einsatz.

Spender zur Aktion „Wir paddeln für den Lachs“
• Wildtier-und Biotopschutz-Stiftung NRW
• Rheinischer Fischereiverband von 1880 e.V.
• Verbandsgemeinden des Landkreises Altenkirchen
• Sparkasse Siegen
• Kreissparkasse Altenkirchen
• RWE Power AG – Sparte Wasserkraftwerke
• Siegener Versorgungsbetriebe (SVB)
• Volksbank im Siegerland eG
• Fischereigenossenschaft Siegen
• Elektro-Conze GmbH
• Siegfischereigenossenschaft Kreis Altenkirchen
• rhenag Rheinische Energie AG
• Friedrich Hagemann (Birken Honigsessen)
• Angel-Freunde "Fischwaid" e.V. Eitorf
• Marco Di Martino Motorsport
• Angelsport Köln-Nord 1960 e.V.
• Hotel Schützenhof
• Topfgucker-Kochservice
• Egger-Pokale GbR
• RFT Fenstertechnik
• Dr. Götz Kierchner
• Stadt Troisdorf

Die beteiligten Schulen:
• Gymnasium auf der Morgenröthe aus Siegen
• Freiherr-vom-Stein-Gymnasium aus Betzdorf-Kirchen
• Bodelschwingh-Gymnasium aus Windeck-Herchen
• Schüler des Siegtalgymnasiums Eitorf zusammen mit den Angel-Freunden Fischwaid e.V. Eitorf
• Integrierte Gesamtschule Bonn Beuel

Text zum Foto: Bonner Schülerinnen und Schüler mit ihrem Lehrer Julian Litzenberger und Dr. Wolfgang Gettmann mit Nemo




15.05.2013 - Windecker und Eitorfer Schüler engagieren sich für den Lachs und das Besucherzentrum an der Sieg

Schwimmwesten anlegen und Helme festzurren: So ausgestattet begleiteten die zwei Schülergruppen aus Windeck-Herchen und Eitorf die jungen Lachse auf ihrer Reise die Sieg hinab. Die Schüler hoffen, dass sie mit der Aktion "Wir paddeln für den Lachs" dem Lachs in der Sieg helfen bald "freie Bahn" zu haben und das Besucherzentrum an der Sieg gebaut werden kann.

Bevor es aber für Lilli, Julius, Gaetan, Anna und die anderen endlich losging, durften sie noch zwei kleine Schmerlen bestaunen, die Wilhelm Kreutzmann und Sven Wohlgemuth (beide Rheinischer Fischereiverband von 1880 e.V.) per Zugnetz in der Sieg gefangen haben.

Wir danken allen Schülerinnen und Schülern der beteiligten Schulen und den Partnern aus dem Gebiet von Eitorf bis Windeck, die unsere Aktion großzügig unterstützt haben.

Unterstützer aus Windeck-Herchen und Eitorf: „Wir paddeln für den Lachs“
• Wildtier- und Biotopschutz-Stiftung NRW
• Rheinischer Fischereiverband von 1880 e.V.
•RWE Power AG - Sparte Wasserkraftwerke
• Angel-Freunde „Fischwaid“ e.V. Eitorf
• Marco Di Martino Motorsport
• Angelsport Köln-Nord 1960 e.V.
• Hotel Schützenhof
• Egger-Pokale GbR
• RFT Fenstertechnik

Beteiligte Schulen:

Bodelschwingh-Gymnasium Windeck-Herchen und Schülergruppe des Siegtalgymnasiums Eitorf in Kooperation mit den Angel-Freunden "Fischwaid" e.V. Eitorf




14.05.2013 - Von Wissen bis Au an der Sieg - die zweite Etappe

Die Stiftung Wasserlauf NRW hat Schülerinnen des Freiherr vom Stein-Gymnasiums in Betzdorf ins rheinland-pfälzische Wissen an der Sieg eingeladen, sich für den Wanderfisch Lachs und eine vollständige Durchgängigkeit der Sieg von Siegen bis zum Rhein zu engagieren und zugleich für das Besucher- und Fischereizentrum an der Sieg bei Siegburg zu werben.

Dreizehn begeisterte Schülerinnen aus Klasse 10 waren mit ihrer Lehrerin Frau Diefenbach und Herr Schöning dem Aufruf zur Aktion "Wir paddeln für den Lachs" gefolgt. Jeweils zu zweit in einem Kanu paddelten die jungen Lachsfreundinnen von Wissen bis nach Au an der Sieg.

Herzlichen Dank an die engagierten Paddlerinnen und ein herzliches Dankeschön an die großzügigen Unterstützer aus dem rheinland-pfälzischen Teil des Siegtals.

•Wildtier- und Biotopschutz-Stiftung NRW
•Rheinischer Fischereiverband von 1880 e.V.
•Sparkasse Altenkirchen
•Elektro Conze GmbH
•Siegfischereigenossenschaft Altenkirchen
•Friedrich Hagemann (Birken Honigsessen)
•Topfgucker-Kochservice

Foto: Marion Meitzner (Stiftung Wasserlauf)

Text zum Foto: Sicherheit ist wichtig, deshalb gibt es für die engagierten Paddlerinnen in Sachen Lachs auch erst eine Einführung, was es beim Kanufahren zu beachten gilt, bevor sie mit den Booten in die Sieg einsetzen dürfen.




13.05.2013 - Ahmed, Tamara und Fiona paddeln für den Lachs

Wann geht es endlich los! Voller Ungeduld warteten Ahmed, Tamara und Fiona mit ihren Schulkameraden auf ihren großen Einsatz im Paddelboot. Denn heute starteten sie mit der ersten Etappe der Kanu-Spenden-Regatta „Wir paddeln für den Lachs“. Zusammen mit ihrem Lehrer Manfred Bautzmann sind sie an das Siegufer unterhalb der Eisenbahnbrücke in Siegen-Eiserfeld gekommen, um die abwandernden jungen Lachse im Paddelboot zu begleiten.

Doch bevor es losging, begrüßte Walter Sollbach, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Wasserlauf NRW die Kinder mit ihrem Lehrer und dankte den Unterstützern der Aktion „Wir paddeln für den Lachs“. Nach Erläuterungen zum besonderen Leben des Lachses und einer Zugnetzbefischung bestiegen die Kinder mit Schwimmweste und Sicherheitshelm die Paddelboote und fuhren los.

Unterstützer Siegen: „Wir paddeln für den Lachs“
• Wildtier- und Biotopschutz-Stiftung NRW
• Rheinischer Fischereiverband von 1880 e.V.
• Sparkasse Siegen
• Siegener Versorgungsbetriebe (SVB)
• Volksbank im Siegerland eG
• Fischereigenossenschaft Siegen

Weitere Fotos von der ersten Etappe finden Sie unter Service/Bildergalerie/Sieg
Fotos: Hans-Peter Hönigs (RhFV)




10.05.2013 - "Wir paddeln für den Lachs" - Am Montag geht es endlich los!

Am Montag, 13. Mai 2013 startet die erste Schülergruppe unserer viertägigen Kanu-Regatta auf der Sieg - von Siegen bis Bonn. Die Schülerinnen und Schüler der teilnehmenden Schulen fahren zusammen mit den abwandernden Junglachsen über eine Siegstrecke von insgesamt 130 Kilometer.

Der Zieleinlauf ist am Donnerstag, 16. Mai um 14:00 Uhr an der Fähre in Troisdorf-Bergheim an der Unteren Sieg.

Unterstützer aus der Region haben für die Aktion insgesamt 12.000 Euro gespendet, die dem Bau der Besucher- und Fischereizentrum an der Sieg (in Siegburg) zu Gute kommen.

Wir laden Sie herzlich ein, an den öffentlichen Presseterminen teilzunehmen.

Die Pressetermine finden statt:
Montag 13.Mai 2013: 10:00 Uhr in Siegen-Eiserfeld (Brücke Bühlstraße)

Dienstag 14. Mai 2013: 10:00 Uhr in Wissen am Schützenhaus (Ende Stadionstraße)

Mittwoch 15. Mai 2013: 10:00 Uhr in Herchen (unterhalb Brücke „In der Au“)

Donnerstag 16. Mai 2013 Abschlusstermin um 14:00 Uhr in Troisdorf-Bergheim (in der Nähe der kleinen Siegfähre, Kanuanlegestelle)

Weitere Informationen und Anfahrtsbeschreibungen stehen in der Anlage zum Download bereit!



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08.04.2013 - Wir paddeln für den Lachs - Schirmherr der Aktion ist der Tierfilmer Andreas Kieling

Kanu-Spenden-Regatta mit Schulklassen von Siegen bis Bonn zum Bau des "Besucher- und Fischereizentrums"

Die Aktion läuft vom 13. Mai bis 16. Mai 2013

Wir suchen noch Unterstützer und Förderer für unsere Aktion. Weitere Informationen finden Sie unter der dem Download.



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06.02.2013 - Hohe deutsche Auszeichnung für Eva Rohmann

Eva Rohmann, Vorsitzende des Stiftungsrates der Stiftung Wasserlauf, wurde vom Bundespräsidenten mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Die hohe deutsche Ehrung erhielt Eva Rohmann am 5. Februar 2013 im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Rathaus Oberhausen von Bürgermeisterin Elia Albrecht-Mainz überreicht. Frau Rohmann ist für ihr besonderes ehrenamtliches Engagement in der Angelfischerei und ihren persönlichen Einsatz für den Schutz heimischer Gewässer ausgezeichnet worden.
Seit über 40 Jahren ist Eva Rohmann für die Belange der Angelfischerei ehrenamtlich aktiv. Bis heute setzt sie sich als erste Vorsitzende für das Wohl des SAV Oberhausen Lirich ein und engagiert sich als stellvertretende Vorsitzende des Rheinischen Fischereiverbands von 1880 e.V. Mit ihrer Begeisterung, ihrem außergewöhnlichen Fachwissen und ihrem Gestaltungswillen hat sich Eva Rohmann für ihren Verein, ihren Bezirk und dem Verband im gesamten Rheinland verdient gemacht.

In besonderer Weise fühlt sich Eva Rohmann dem Erhalt naturnaher Gewässer und der Wiederansiedlung ehemals heimischer Fischarten, wie Lachs, Maifisch, Aal und Schnäpel verpflichtet. So engagiert sie sich seit 2005 für die Stiftung Wasserlauf, erst als Mitglied im Stiftungsrat, nun als Vorsitzende.
Das Team der Stiftung Wasserlauf gratuliert Frau Eva Rohmann von Herzen zu dieser besonderen Auszeichnung

v.l.n.r. Herr Rohmann jun., Frau Elisabeth Albrecht-Mainz, Frau Rohmann, Herr Dieter Rohmann, Foto: Walter Sollbach





28.01.2013 - Sportplakette des Landes Nordrhein-Westfalen für Walter Sollbach

Eine große Ehrung erfuhr Walter Sollbach, Vorsitzender der Stiftung Wasserlauf, am 27. Januar 2013: Im Rahmen einer Feierstunde in der Zeche Zollverein in Essen überreichte ihm Sportministerin Ute Schäfer die Sportplakette des Landes Nordrhein-Westfalen.

Ausgezeichnet wurde Walter Sollbach weil er sich seit 1969 besonders um den Angelsport verdient gemacht hat und seit Jahrzehnten unermüdlich ehrenamtlich im Einsatz ist.

Die Sportplakette ist eine Auszeichnung, die das Land Nordrhein-Westfalen auf Vorschlag des Landesportbundes vergibt. Mit ihr werden besondere ehrenamtliche Verdienste und hervorragende Leistungen im Sport ausgezeichnet. Sie wird seit 1959 an höchstens 20 Personen in jedem Jahr verliehen. Mit Walter Sollbach erhielt diese Ehrung zum ersten Mal ein Vertreter des Angelsports – eine besondere Auszeichnung.

Foto: Walter Sollbach mit Sportministerin Ute Schäfer




07.01.2013 - Das Team der Stiftung Wasserlauf wünscht Ihnen ein glückliches und gesundes Jahr 2013!

Junge Lachse fotografiert von Horst Stolzenburg.




13.11.2012 - Maifischprojekt Teil der Ausstellung „20 Jahre LIFE in NRW“ im Düsseldorfer Landtag

Anlässlich des zwanzigjährigen Bestehens des EU-Förderinstrumentes LIFE findet gegenwärtig eine Ausstellung im Landtag NRW statt, bei der sich das LIFE-Maifischprojekt neben anderen LIFE-Projekten präsentiert. Am 7. November 2012 eröffneten Parlamentspräsidentin Carina Gödecke und Umweltminister Johannes Remmel die Ausstellung. Die Parlamentarier und die Besucher des Landtags sind eingeladen, sich über das jüngst vom EU-Parlament prämierte Maifischprojekt zu informieren. Das vom Rheinischen Fischereiverband von 1880 e.V. koordinierte Projekt verfolgt die Wiederansiedlung des Maifischs im Rheinsystem und den Schutz der verbliebenen Bestände in Frankreich. Die Gemeinschaftsausstellung kann bis zum 23. November 2012 besucht werden.




31.10.2012 - Ein Fest für den Lachs

Jedes Jahr im Herbst kommen zahlreiche Gäste zur Kontrollstation am Buisdorfer Wehr, um hier den Aufstieg der Lachse zu feiern. Auch dieses Jahr, am 31. Oktober 2012, trafen sich über 200 Gäste auf Einladung des Fischereiverbands NRW und der Stiftung Wasserlauf am Siegwehr. Johannes Nüsse, Präsident des Fischereiverbands NRW, begrüßte die Teilnehmer und Herr Dr. Peter Beeck, Fischereireferent im NRW-Umweltministerium, informierte über die Erfolge des Wanderfischprogramms und spornte zu weiteren Anstrengungen an.

Im Rahmen der Veranstaltung überreichten Herr Walter Sollbach, Vorstandsvorsitzender der Stiftung, und Frau Eva Rohmann, Vorsitzende des Stiftungsrats, gemeinsam mit Frau Verena Reuther (Siegwerk Druckfarben), Herrn Achim Heinze (Rhenag), Herrn Christoph Heider (HIT Umweltstiftung) und Herrn Armin Benfer (Sparkasse Siegen) Lachspatenschaftsurkunden an drei Schulklassen. Das Lachspatenschaftsprogramm ermöglicht den Schülern aus Siegburg und Siegen „Gewässerschutz zum Anfassen“. Im Rahmen des Programms verfolgen die Kinder und Jugendlichen die Entwicklung heimischer Lachse hautnah und direkt vor Ort an der Sieg. Sie erleben den Aufstieg der Laichtiere ab Oktober und lassen im Frühjahr des Folgejahres die neue Junglachsgeneration frei. Beim Lachsfest 2012 haben die Kinder, wie sie selbst berichteten, vieles gelernt und großen Spaß an der Veranstaltung.

Hier ein paar Originalzitate der Kinder (Grundschulklasse):

Said: "Ich fand es sehr gut, weil wir Fische fangen konnten und sehr viel über sie gelernt haben."

Darius: "Das man sieht, wie es ist, mit einem Netz zu fischen."

Dominik: "Der ganz große Lachs, cool!"

Ben: "Ich fand richtig gut, dass man gesehen hat, wie die Zählanlage funktioniert."

Jan: "Mal zu gucken, was die an der Zählanlage machen, von innen zu gucken, hat mir gefallen."

Philip: "Ich fand den großen Lachs toll. Ich habe gelernt, dass mit dem großen Netz zu angeln ganz schön schwer ist."

Wir danken allen Unterstützern des Lachspatenschaftsprogramms für Ihre großzügige Förderung.

Ebenfalls danken möchten wir den fleissigen Helfern vor Ort - den Damen und Herren des Fischschutzvereins Siegburg 1910 e.V. und bei den Mitarbeitern des LANUV.

Die Schulklassen im Lachs-Patenschaftsprogramm:
• Alexander-von-Humboldt-Realschule, Siegburg
8. Jahrgangsstufe, Neigungskurs „Naturwissenschaft“ (40 Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen Frau Kühn und Frau Windel
• Gymnasium Auf der Mörgenröthe, Siegen-Niederschelden
Lachs-AG, Lehrer Herr Manfred Bautzmann
• Hans-Alfred-Keller Grundschule, Siegburg
Klasse 1/4 , Lehrerin Frau Eva Mommer

Unterstützer des Patenschaftsprogramms:

• HIT Umwelt- & Naturschutz Stiftungs-GmbH, Zülpich
• rhenag Rheinische Energie AG, Siegburg, Köln
• Siegwerk Druckfarben
• Siegener Versorgungsbetriebe GmbH, Siegen
• Sparkasse Siegen, Siegen
• European Fishing Tackle Trade Association Jugendprogramm, Firma Pro & Con
• Wasserwelt Förderstiftung

Impressionen der Veranstaltung finden Sie unter:
www.wasserlauf-nrw.de/fotos




28.09.2012 - Lachse steigen wieder die Sieg hinauf

Heute Nacht hat der VAKI, der automatische Fischzähler, in der Buisdorfer Kontrollstation, Sankt Augustin, sechs aufsteigende Lachse registriert. Damit wird die Herbstsaison des Lachsaufstieges 2012 eingeläutet. Die Fische schwimmen die Flüsse stromauf, um in ihren Oberläufen zu laichen. Dass sie dabei zu ihrem Geburtsort zurückkehren, ist ein Faszinosum. Der Lachs orientiert sich bei seiner Wanderung vom Nordatlantik in unsere Breiten zunächst am Erdmagnetfeld. Im Mündungsbereich des Flusses lässt er sich dann von seinem Geruchsinn leiten. Als Jungfisch hat er sich den spezifischen Geruch seines Heimatgewässers eingeprägt und ist so in der Lage, es gezielt wieder zu finden.


04.07.2012 - HIT Umweltstiftung fördert seit 7 Jahren das Lachspatenschaftsprogramm in Nordrhein-Westfalen

Die Flüsse Nordrhein-Westfalens werden dieser Tage noch lebendiger. Mitarbeiter des Rheinischen Fischereiverbands von 1880 e.V. und des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) haben gemeinsam mit Christoph Heider, Geschäftsführer der HIT Umwelt- und Naturschutz Stiftungs-GmbH junge Lachse in die Untere Bröl besetzt. Die Besatzaktion findet im Rahmen des Wanderfischprogramms NRW und in Abstimmung mit der Sieg Fischerei-Genossenschaft statt. Jährlich werden insgesamt rund 500.000 junge Lachse in die Sieg und ihre Zuflüsse eingesetzt. Damit wird das „Artenschutzprogramm Lachs“ umgesetzt.

Christoph Heider setzte am Mittwoch den 4. Juli 2012 eigenhändig 1000 Lachse in die Bröl ein. Die Aktion hat Heider begeistert: „Ich war ja schon mehrmals bei einer solchen Besatzaktion dabei – vor allem mit den Schulklassen. Aber, dass ich dieses Mal selbst mithelfen darf, die jungen Lachse in die Freiheit zu entsenden, das ist doch etwas Besonderes“, freut sich Heider. Die HIT Umweltstiftung fördert seit sieben Jahren das Lachspatenschaftsprogramm der Stiftung Wasserlauf NRW. Dabei lernen die Kinder die Lebensweise der Wanderfische kennen, sie erfahren etwas über die Lebensbeziehungen in einem Gewässer und über die Bedeutung des Wassers als menschliche und tierische Lebensgrundlage.

„Als ein wichtiger Unterstützer sichert die HIT Umweltstiftung derzeit mit einer jährlichen Förderung von 15.000 Euro die Durchführung der Lachspatenschafts-Aktionen“, so Frank Molls, Geschäftsführer der Stiftung Wasserlauf NRW. „Wir freuen uns, dass wir mit der HIT Umweltstiftung einen so verlässlichen Partner an der Seite haben, der unsere Einrichtung darüber hinaus zurzeit auch mit einer jährlichen Zustiftung von 10.000 Euro fördert“, fügt Molls hinzu.

Die HIT Umweltstiftung wurde 2003 mit dem Zweck gegründet, Projekte für den Artenschutz, den Biotopschutz und die Umweltbildung zu fördern. So begleitet HIT bundesweit ca. 50 ausgewählte Umwelt-Vereinigungen und private Initiativen mit ihrem ehrenamtlichen Engagement. Seither wurden ca. 400 Projekte finanziell unterstützt, die wesentlich zum Erhalt der Biodiversität beitragen. Einige dieser Projekte werden gemeinsam mit der Europäischen Union in Brüssel realisiert, u.a. die Wiederansiedlung des Maifisches im Rhein.



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21.06.2012 - Erstmals Maifische in der Lippe

Der Rheinische Fischereiverband von 1880 e.V. und der Lippeverband haben am 13. Juni 2012 Maifischlarven in die Lippe bei Krudenburg eingesetzt. Am frühen Morgen kamen die Larven per Transporter aus Frankreich an den niederrheinischen Fluss. Damit sich die winzigen Wanderfische an die Temperatur der Lippe gewöhnen konnten, wurden sie einige Stunden in Rundströmerbecken gehältert, bevor sie in die Lippe entlassen wurden. Ein paar Wochen werden sie sich jetzt noch in dem Fluss aufhalten, bis sie dann irgendwann im Sommer zum Rhein und von dort ins Delta wandern.

Die Aktion fand im Rahmen des LIFE plus-Programms der EU zur Wiederansiedlung des Maifisches im Rhein-System und zum Schutz der Restbestände der Art im südfranzösischen Girondegebiet statt. Seit einigen Jahren wird die Wiederansiedlung des Maifisches im Rhein vorangetrieben. Geleitet wird das EU-Projekt gemeinsam vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW und vom Rheinischen Fischereiverband von 1880 e.V..

Bevor der Maifisch im Rhein ausstarb, wanderten die Fische zum Laichen auch weit bis in die Lippe hinauf. Besonders im Unterlauf finden sich auch heute noch geeignete Laichplätze. Zudem hat der Lippeverband in den letzten Jahrzehnten viel für eine Verbesserung der Wasserqualität getan - durch den Ausbau von Kläranlagen. Die Beseitigung von Wanderhindernissen, der Bau von Fischaufstiegen an Wehren sowie umfangreiche Renaturierungsmaßnahmen haben wieder günstige Bedingungen für Fische geschaffen, wie zum Beispiel dem Maifisch. So gibt es Hoffnung, zukünftig eine weitere der ursprünglich im Fluss beheimateten Fischarten wieder zum aktuellen Artenspektrum hinzuzählen zu können.

Die Wahl fiel auf die niederrheinische Lippe weil hier wenig andere Freßfeinde vorhanden sind und außerdem eine eher gemächliche Strömung vorherrscht.

Text: Dr. Andreas Scharbert
Foto: Heiner Kreymann




24.05.2012 - Europäische Kommission prämiert Maifischprojekt als „Best of the Best“

Am 23. Mai 2012 hat die EU-Kommission in Brüssel das LIFE PLUS Projekt Maifisch als eines von 13 europäischen Projekten als „Best of the Best“ ausgezeichnet. Im Artenschutzprojekt Maifisch siedeln Nordrhein-Westfalen und Hessen gemeinsam mit den Niederlanden und Frankreich den Maifisch im Rhein wieder an. Durch Verschmutzung, Überfischung und unüberwindbare Hindernisse war der Wanderfisch im Rhein im 20. Jahrhundert ausgestorben. Die Lebensbedingungen für Fische im Rhein haben sich in den vergangenen Jahren deutlich verbessert. Der Rhein ist heute sauberer, wie seit 80 Jahren nicht mehr. Viele der früher vorkommenden Arten haben sich bereits von alleine oder unterstützt durch Naturschutz und Fischerei wieder angesiedelt. Auch der Maifisch kommt allmählich zurück. 7 Millionen kleine Maifische wurden von 2007 bis 2010 in Nordrhein-Westfalen und Hessen im Rhein ausgesetzt – unterstützt von der EU. Die jungen Maifische stammen aus den Flüssen Garonne und Dordogne, die durch Hessens französischer Partnerregion Aquitaine fließen. Dort lebt der größte, in Europa noch verbliebene Maifischbestand.

Maifische wandern im Laufe ihrer Entwicklung ins Meer und kehren zum Laichen in die Flüsse zurück, in welchen sie selbst aufgewachsen sind. Das Maifisch-Projekt bildet den Grundstein dafür, dass sich im Rhein auf Dauer eine gesunde Population bilden kann, die in der Zukunft auch ohne menschliches Zutun auskommt. Um den Erfolg des Projektes sicherzustellen wird die Arbeit in einem Folgeprojekt fortgeführt.

Angelfischereiverbände, beteiligte staatliche Stellen wie das LANUV in NRW und engagierte Privatpersonen fühlen sich durch die Auszeichnung der EU zum „Best of the Best LIFE Natur-Projekt 2011“ für ihre weitere Zusammenarbeit bestärkt – beste Voraussetzungen für die Rückkehr der Maifische.

Hintergrund:

Der Maifisch war im Vorletzten Jahrhundert im Rhein ein „Massenfisch“ und Wirtschaftsfaktor. Er ernährte ganze Fischerfamilien in Rhein-Städten wie Duisburg, Düsseldorf, Köln oder Bonn. Bei einer Länge von einem halben bis dreiviertel Meter, bringt der heringsartige Speisefisch bis zu drei Kilogramm auf die Waage. Er verbringt den größten Teil seines Lebens im Meer. Im Alter von drei bis fünf Jahren wandert er im Frühjahr in großen Schwärmen viele hundert Kilometer die Flüsse hinauf, um sich während der warmen Mainächte auf Kiesbänken fortzupflanzen und anschließend zu sterben. Nach nur vier Tagen schlüpfen bereits die kleinen Maifische aus den Eiern. Von der Strömung lassen sie sich über die warmen Sommermonate hinweg die Flüsse abwärts bis in das offene Meer hinaus treiben.

Projektmanagement:
Dr. Andreas Scharbert
Rheinischer Fischereiverband von 1880 e.V.
Alleestraße 1
53757 Sankt Augustin
Telefon +49 2241 14735 14
Telefax +49 2241 14735 19
Email: Scharbert@rhfv.de

Geschäftsstelle EU Life Projekt Maifisch
Aquazoo Löbbecke Museum
Kaiserswerther Straße 380
40200 Düsseldorf
Telefon: +49 211 8996 160
Telefax: +49 211 8994 493
Email: Scharbert@rhfv.de

Foto:
Preisverleihung am 23.05.12 in Brüssel
vlnr: Herr Christoph Heider (HIT-Umweltstiftung), Herr Walter Sollbach (RhFV-Vorsitzender), Dr. Stefan Staas (Rheinfischereigenossenschaft) Herr Hans Burgwinkel, Frau Wilbertz (beide Poller Maigeloog), Dr. Heinrich Klinger (LANUV),Herr Guillaumie (MIGADO), Dr. Andreas Scharbert (RhFV), Herr Jatteau (CEMAGREF,
Herr Apel (Hessisches Umweltministerium)




23.05.2012 - Auf die Lachse fertig los!

Siegburger Grund- und Realschüler und Siegener Gymnasiasten unterstützen gemeinsam „Artenschutzprogramm Lachs“

Winzig sind sie die kleinen Lachse und gerade einmal ein Gramm Gewicht bringen sie auf die Waage. Noch tummeln sie sich die 9000 Wanderfische in drei Hälterbecken, doch bald schwimmen sie in der Sieg. Die Stiftung Wasserlauf hat eine Grundschulklasse der Hans Alfred Keller Schule,Siegburg, eine Realschulgruppe der Alexander von Humboldt Realschule ebenfalls aus Siegburg und die Lachs AG des Gymnasiums auf der Morgenröthe aus Siegen eingeladen, die Fische in die Sieg auszuwildern.

Im Anschluss haben die Schüler den Umweltbus Lumbricus besucht und mit Ottmar Hartwig von der Natur-und Umweltschutz Akademie Kleinstlebewesen der Sieg unter die Lupe genommen.

Die Aktion fand im Rahmen des Lachspatenschaftprogramms der Stiftung Wasserlauf statt und wurde von Firmen aus dem Siegburger und Siegener Raum, unterstützt.

Förderer des Lachspatenschaftsprogramms:

• HIT Umwelt- und Naturschutz Stiftungs-GmbH, Zülpich
• Wasserwelt Förderstiftung, Bensheim
• Rhenag Rheinische Energie Aktiengesellschaft, Siegburg, Köln
• Siegwerk Druckfarben AG & Co. KGaA; Siegburg
• Firma Pro & Con, Nümbrecht-Elsenroth
• The European Fishing Tackle Trade Association, London, Vereinigtes Königreich
• Siegener Versorgungsbetriebe GmbH, Siegen
• Sparkasse Siegen

Organisatorische Unterstützer des Lachspatenschaftsprogramms:

• Rheinischer Fischereiverband von 1880 e.V., Sankt Augustin
• Fischereistelle in Kirchheim-Albaum des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW, LANUV
• Natur- und Umweltschutzakademie NRW, Recklinghausen

Die teilnehmende Schülergruppen am Lachspatenschaftsprogramm:

• Lachs-AG des Gymnasiums auf der Morgenröthe, Siegen, Lehrer Manfred Bautzmann
• Schülergruppe der Alexander-von-Humboldt-Realschule, Siegburg, Lehrer Herr Hermann Scharrenbroch
• Grundschulklasse (3./4. Klassenstufe) der Hans Alfred Keller Schule, Siegburg, Lehrerin Frau Isabelle Biesenbach, Direktorin Frau Conny Huhn




25.04.2012 - Zurück nach langer Reise

Erster Lachs 2012 in der Sieg

In der Fangkammer der Kontrollstation Buisdorf/Sankt Augustin haben Sven Wohlgemuth und Holger Weingart, Mitarbeiter des Rheinischen Fischereiverbands von 1880 e.V. am 25. April 2012 den ersten zurückkehrenden Lachs gefangen. Bei dem stattlichen Wanderfisch handelt es sich um ein männliches Tier. Es misst 90 Zentimeter und ist ungefähr fünf bis sechs Jahr alt.




12.04.2012 - Liebe Wanderfischfreunde, wir haben die aktuelle Lachszahlenstatistik für 2011 eingestellt. Sie finden sie, wenn Sie den Reiter Lachszahlen anklicken.





16.02.2012 - Fischpass Obermaubach: Biber auf Durchreise

Obermaubach, 15. Februar 2012: Am Mittwochmorgen hat ein Biber den Fischpass der Kontrollstation am Stauwehr Obermaubach für seine Wanderung genutzt. Johann Josef Hermanns, Gewässerwart des Kreisfischereivereins Düren e.V., hat den Biber im Abstiegskäfig gefunden. „Nach dem Öffnen des Käfigs trollte sich das Tier die Fischtreppe hinab in Richtung Rur“, so Hermanns. „Augenscheinlich wird der Fischpass zur Überwindung des Stauwehres auch von anderen Lebewesen genutzt – nicht nur von Fischen“, freut sich der Gewässerwart Hermanns. Denn auch für Biber bedeuten Stauwehre oft unüberwindbare Hindernisse.

Das Video finden Sie hier.





14.02.2012 - Rüdiger Duppke ist verstorben

Nachruf

Wir trauern um unser ehemaliges Stiftungsratmitglied Rüdiger Duppke, der im Alter von 63 Jahren plötzlich verstorben ist.
Als Mitglied des Stiftungsrats der Stiftung Wasserlauf NRW, als Vorstandsmitglied des Landesfischereiverbands Westfalen-Lippe e.V. und Präsidiumsmitglied im Fischereiverband NRW engagierte sich Rüdiger Duppke über zwei Jahrzehnte ehrenamtlich für die Fischerei in Nordrhein-Westfalen. Mit seinen Anregungen und seiner Erfahrung hat er dem Fischereithema in der Gesellschaft mehr Gewicht verliehen. Wir werden seine Tatkraft und seine Mitwirkung vermissen. Unser Mitgefühl gilt seiner Frau und seiner Familie.

Walter Sollbach, Vorstandsvorsitzender

Eva Rohmann, Vorsitzende des Stiftungsrates

Dr. Frank Molls, Geschäftsführer




20.11.2011 - Neunauge ist Fisch des Jahres 2012

Der Verband Deutscher Sportfischer (VDSF), der Deutsche Angler Verband (DAV), das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und der Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) haben die Neunaugen zum Fisch des Jahres 2012 gewählt.

Neunaugen, deren Entwicklung rund 400 bis 500 Millionen Jahren zurückreicht, gehören zur ältesten, noch lebenden Wirbeltierklasse der Erdgeschichte. Streng genommen zählen sie nicht zu den „Fischen“, sondern zu den so genannten Rundmäulern. Aufgrund von Schutzmaßnahmen haben sich die Neunaugenbestände in unseren heimischen Gewässern in den vergangenen Jahren allmählich erholt. Mit der Wahl zum Fisch des Jahres soll aber auch darauf hingewiesen werden, dass weitere Anstrengungen unternommen werden müssen, um den Fortbestand der einzelnen Arten zu sichern.
In Deutschland gibt es vier Neunaugenarten: Bach- und Flussneunauge, Ukrainisches Neunauge sowie das Meerneunauge. Statt des gewöhnlichen Fischmauls mit Ober- und Unterkiefer haben alle Arten einen kreisförmigen, innen bezahnten Saugmund auf der unteren Seite des Kopfes. Der Körper ist aalförmig und hat keine Schuppen. Die deutsche Bezeichnung Neunauge ist sehr alt und entstand durch ungenaue Beobachtung Die eigentlichen Augen, die nur einfach vorhandene Nasenöffnung und die sieben, seitlich gelegenen Kiemenöffnungen erwecken bei flüchtigem Betrachten den Eindruck, das Tier hätte neun Augen auf jeder Körperseite.

Alle Neunaugen laichen im Süßwasser ab und kommen dort zur Welt. Während die Bachneunaugen das ganze Leben im Süßwasser verbringen, handelt es sich beim Fluss- und Meerneunauge um Wanderarten. Direkt nach der Umwandlung zum erwachsenen Tier wandern sie ab in die Brackwasserregionen oder ins Meer. Dort ernähren sie sich parasitisch, indem sie sich an Fischen festsaugen und mit ihrem Zungenkopf die Haut aufraspeln. Dabei nehmen sie Blut und Gewebeteile auf. Z. T. bohren sie sich sogar bis in die Körperhöhle des Opfers vor. Im Gegensatz dazu nehmen Bachneunaugen im erwachsenen Zustand keine Nahrung mehr zu sich und werden somit auch nicht als Fischschädlinge auffällig. Mit dem Erreichen der Geschlechtsreife erlischt bei allen Arten die Nahrungsaufnahme.
Zur Fortpflanzung steigen Fluss- und Meerneunaugen oft mehrere hundert Kilometer in die Flüsse zu ihren Laichgebieten auf (sog. Lang-Distanz Wanderer). Im Frühling bilden sich Laichgesellschaften, die unter aktiven Paarungsspielen Laichgruben ausheben, indem sie mit Hilfe des Saugmaules Steine aufsammeln und entfernen. Nach dem Laichakt sterben die Neunaugen an Entkräftung.
Die geschlüpften blinden Larven, Querder genannt, vergraben sich im Sand oder Schlamm. Der Kopf bleibt frei und filtert feine Nahrungspartikel wie Kleinlebewesen oder Pflanzenteilchen aus dem Wasser. Das Larvenstadium ist die längste Phase im Leben der Neunaugen. Es dauert mindestens fünf Jahre. Anschließend vollziehen die Tiere einen erstaunlichen Gestaltwandel vom Larven- zum Erwachsenenstadium.
Im 19. Jahrhundert waren Neunaugen in unseren heimischen Gewässern noch sehr häufig und weit verbreitet. Sie wurden durch die Fischerei genutzt und waren als Nahrungsmittel des Menschen bis ins 20. Jahrhundert beliebt. Durch Verschmutzung und Verbau der Gewässer sind sie stark zurückgegangen. Wo durch Regulierungen keine sandigen Sedimentbänke mehr vorkommen, oder durch Aufstau kiesige Laichplätze verloren gegangen sind und Sandbänke von Schlamm überdeckt werden, verschwinden auch die Neunaugen. Hindernisse wie Querverbauungen können sie nicht überwinden und auch so manche Fischaufstiegshilfen nicht passieren.

Sollte der Ausbau von Wasserkraftwerken und Querbauwerken vorangetrieben werden, ist zu befürchten, dass sich der mancherorts inzwischen wieder gebesserte Erhaltungszustand der Neunaugen wieder verschlechtern könnte.

Quelle: VDSF

Foto: Karin Didderen




14.11.2011 - Wechsel im Vorsitz des Stiftungsrates

Stabwechsel im Vorsitz des Stiftungsrates der Stiftung Wasserlauf NRW: Am 8. November 2011 wurde Frau Eva Rohmann zur neuen Stiftungsratsvorsitzenden gewählt. Herr Dr. Fritz Bergmann, der dieses Ehrenamt seit Gründung der Stiftung im Jahr 2005 innehatte, führt seinen Vorsitz aus gesundheitlichen Gründen nicht weiter fort. Wir danken Herrn Dr. Fritz Bergmann ganz ausdrücklich für sein außerordentliches Engagement in der Gründungsphase der Stiftung Wasserlauf NRW. Das Wohlergehen und die Weiterentwicklung der Stiftung waren ihm stets besonders wichtig. Als stellvertetender Vorsitzender des Stiftungsrates wurde Herr Horst Kröber gewählt. Wir danken Frau Rohmann und Herrn Kröber für die Übernahme der Verantwortung und wünschen Ihnen viel Erfolg bei Ihrem Einsatz für Gewässer und Fischbestände!

Auf dem Foto der Stiftungsratssitzung zu sehen (v.l.n.r.): Herr Dr. Hartwig Schulze-Wiehenbrauck, Herr Victor Haase, Herr Christoph Heider, Herr Horst Kröber, Frau Eva Rohmann (Foto: W. Sollbach)




29.09.2011 - NRW-Umweltminister Johannes Remmel präsentiert Lachsaufstieg 2011

Heute ist der Lachs immer häufiger im Rhein und seinen Zuflüssen anzutreffen. Dieser Fortschritt ist zu einem großen Teil dem Wanderfischprogramm NRW zu verdanken. Seit 1998 engagieren sich das Landesumweltministerium und der Fischereiverband NRW gemeinsam für dieses herausragende Artenschutzprogramm. Diesen Erfolg und den Herbstaufstieg der Lachse 2011 gilt es zu feiern.
Zu diesem Anlass wird NRW-Umweltminister Johannes Remmel gemeinsam mit Dr. Ernst Heddergott, Präsident des Fischereiverbands NRW und Vorstandsmitglied der Stiftung Wasserlauf, den Aufstieg von laichbereiten Lachsen in die Sieg an der Kontrollstation (Siegwehr Buisdorf) am Dienstag,
4. Oktober 2011, präsentieren.

Darüber hinaus werden Schulklassen aus dem Raum Siegburg und Siegen vor Ort symbolische „Lachspatenschaften“ der Stiftung Wasserlauf NRW überreicht. Diese Patenschaften ermöglichen den Kindern und Jugendlichen, die Entwicklung der Lachse hautnah zu erleben: Vom Aufstieg der Laichtiere im Oktober bis hin zum Freilassen der neuen Jungfischgeneration im Frühsommer des Folgejahres. Siegburger und Siegener Firmen sowie die HIT-Umweltstiftung unterstützen die Lachspatenschaften dabei mit Spenden.

Ort: Kontrollstation am Siegwehr Buisdorf, Sankt Augustin
Datum: Dienstag 4. Oktober 2011
Uhrzeit: 10:00 bis 11:30 Uhr

Ablauf:
• Begrüßung (Dr. Ernst Heddergott, FV-NRW)
• Grußworte (NRW-Umweltminister Johannes Remmel, Stellv. Landrat Rolf Bausch RSK, Bürgermeister Franz Huhn Siegburg, stellv. Bürgermeister Wilfried Heckeroth Sankt Augustin, Herr Hubert Linden Siegfischereigenossenschaft)
• Übergabe der Patenschaftsurkunden an die Schulklassen gemeinsam mit den Unterstützern aus der Region
• Demonstration der Kontrollstation, Presse-Gespräche
• Getränke im Zelt

Weitere Informationen:

Die Schulklassen im Lachs-Patenschaftsprogramm:
• Alexander-von-Humboldt-Realschule, Siegburg
Klasse / Kurs NW-Bio 1 & 2, Lehrerinnen Frau Gerstkamp und Frau Hessel
• Gymnasium Auf der Mörgenröthe, Siegen-Niederschelden
Lachs-AG, Lehrer Herr Manfred Bautzmann
• Hans-Alfred-Keller Grundschule, Siegburg
Klasse 3/4c , Lehrerin Frau Isabelle Biesenbach

Unterstützer des Patenschaftsprogramms:
• HIT Umwelt- & Naturschutz Stiftungs-GmbH, Zülpich
• Wasserwelt-Stiftung
• rhenag Rheinische Energie AG, Siegburg, Köln
• Siegwerk Druckfarben AG & Co. KGaA
• Siegener Versorgungsbetriebe GmbH, Siegen
• Sparkasse Siegen, Siegen




21.09.2011 - Erlebnistag Wasser am Stausee Beyenburg am 25. September 2011

Beim Erlebnistag Wasser, den der Wupperverband ausrichtet, ist auch die Stiftung Wasserlauf NRW vertreten. Am Aktionspunkt 1 auf dem Parkplatz an der Beyenburger Furt finden Sie uns mit einem Infostand zum Wanderfischprogramm NRW.

Vor Ort können Sie sich auch über die Lachs-Patenschaften der Stiftung Wasserlauf informieren.

Sie können die Arbeit der Stiftung Wasserlauf auch tatkräftig unterstützen - mit dem Kauf von Wanderfischaktien.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.wupperverband.de



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09.09.2011 - Lachse erobern wieder die Sieg

Die ersten Lachse sind zum Laichen in die Sieg zurückgekehrt. Mitarbeiter des Rheinischen Fischereiverbands von 1880 e.V. und der Stiftung Wasserlauf NRW haben bereits 16 Exemplare seit Anfang September in der Kontrollstation am Wehr in Buisdorf gezählt.

Foto: R. Neumann




12.08.2011 - Wir sagen Danke!

Allen unseren Förderern, Unterstützern und Spendern möchten wir für die erfolgreiche Saison im Lachs- und Maifischpatenschaftsprogramm 2010-2011 ein herzliches Danke schön sagen.

Foto: Ewald Braun (RhFV)




05.07.2011 - Niederländische Regierung öffnet Haringvlietschleusen nun doch

Das niederländische Parlament hat kürzlich beschlossen, die Schleusen des Haringvlietdamms nun doch teilweise zu öffnen. Der Damm soll das niederländische Deichhinterland vor Überflutungen schützen. Für Wanderfische wie Lachs, Maifisch, oder Aal stellte die Absperrung jedoch ein unüberwindbares Hindernis für ihre lebensnotwendigen Wanderungen zwischen Meer, Ästuar und dem Rhein und der Maas dar. Mit der Teilöffnung des Haringvlieter Schleusensystems wird nun ein wichtiger Meilenstein für eine ungehinderte Fischwanderung und die Populationsentwicklung diadromer Wanderfischarten erreicht.




29.06.2011 - Siegburger Grundschüler unterstützen

„Schildkrötenklasse“ schickt kleine Lachse auf die Reise

„Wenn Du gleich losschwimmst, wirst du zunächst im Mühlengraben sein. Diesen schwimmst du entlang bis du in die Sieg kommst. Auf diesem Weg kann noch nicht viel passieren, da der Mühlengraben sehr klein ist und deshalb noch nicht so viele Feinde birgt.“ Mit diesen einleitenden Worten und Ratschlägen schickten am Dienstag, 28. Juni, 25 Dritt-und Viertklässler der Siegburger Hans Alfred Keller Grundschule 100 kleine Lachse auf ihre lange Wanderung.

Die Aktion mit den Schülern gehört zum Lachspatenschaftsprogramm der Stiftung Wasserlauf NRW und ist eingebunden in das nordrhein-westfälische Wanderfischprogramm. Die Schüler tragen somit aktiv zum „Artenschutzprogramm Lachs“ bei.

Im Rahmen des 100jährigen Jubiläums der Marke Siegwerk fand die Veranstaltung vor dem Eingang zu Siegwerk Druckfarben am Mühlengraben statt. Siegwerk Druckfarben fördert bereits seit vier Jahren das Lachspatenschaftsprogramm der Stiftung Wasserlauf und ermöglicht damit den Kindern, Flüsse und Wanderfische naturnah zu erleben.

Mit kleinen Keschern in der Hand, verteilten die Schüler die jungen, 15 Zentimeter großen Lachse in den flachen Zonen des Mühlengrabens.

Stiftung Wasserlauf dankt allen Beteiligten und Förderern dieses rundum gelungenen Lachspatenschaftprogramms.

• Siegwerk Druckfarben AG & Co. KG aA

• HIT Umwelt- und Naturschutz Stiftungs-GmbH

• LANUV (Fischereistelle in Kirchhundem-Aalbaum)

• Rheinischer Fischereiverband von 1880 e.V.

• Zu guter Letzt: Klasse der Hans Alfred Keller Grundschule Siegburg mit Lehrerin Miriam Beitzen und Schuldirektorin Conni Huhn

Foto: Ewald Braun, RhFV




22.06.2011 - Herzlich willkommen in der Sieg

Erste Meerforelle passiert Kontrollstation in Buisdorf/Sankt Augustin.

Ein Prachtexemplar von Meerforelle filmte die Spezialkamera in der Kontrollstation am Wehr in Buisdorf am 18. Juni 2011. Damit ist die diesjährige Aufstiegssaison der Meerforellen und Lachse eingeläutet.

Am Wehr in Sankt Augustin - Buisdorf befindet sich am Kopf der Fischaufstiegsanlage eine große Kontrollstation. Hier hat die Stiftung Wasserlauf NRW, gefördert mit einem Zuschuss der Bezirksregierung Köln, eine spezielle Kamera, den "Riverwatcher", installiert. Dabei handelt es sich um eine neue Technologie aus Island. Die aufsteigenden Meeforellen und Lachse werden im Fluss durch einen Engpass mit einem Infrarot-Scanner geleitet. Er erfasst die Wanderfische und speichert ihre Silhouette in einem Bild ab. Zusätzlich passieren die Fische einen Videotunnel und können bei klarem Wasser auch gefilmt werden.




21.06.2011 - Hessische Starthilfe für Maifische

Hessens Umweltministerin Lucia Puttrich entlässt Maifischlarven in einen Altarm des Rheins.

Der Maifisch soll wieder in den Rhein zurückkehren. Hessens Umweltministerin Lucia Puttrich hat am Montag, 20. Juni 2011 im Europareservat der Kühkopf-Knoblochsaue (Kreis Groß-Gerau) symbolisch Maifischlarven in den Rhein gesetzt. Vor wenigen Wochen sind die Jungfische geschlüpft und sind nun ungefähr kaulquappengroß. Ursprünglich stammen die kleinen Tierchen aus Aquitanien, der südwestfranzösischen Partnerregion Hessens. Über 7 Millionen Maifische wurden in den vergangenen Jahren in Hessen und in Nordrhein-Westfalen besetzt.

„Wir wollen, dass Maifische wieder in den Rhein einwandern und eine gesunde Population bilden, die in der Zukunft ohne begleitende Besatzmaßnahmen auskommt“, sagte die Ministerin. Die Lebensbedingungen für Fische im Rhein hätten sich in den vergangenen Jahren deutlich verbessert, so dass sich viele der früher vorkommenden Arten von alleine wieder ansiedelten. Laut der Ministerin wird es 10 bis 15 Jahre dauern, bis sich eine selbst tragende Population entwickelt hat. Ein Anstieg der Rückkehrerzahlen der bisher ausgesetzten Maifischlarven wird ab dem Jahre 2013 erwartet. Parallel müssen weitere Techniken, wie z.B. die Haltung von Muttertieren, die ermöglichen sollen, die Entnahme wildlebender Tiere zu reduzieren, entwickelt und erprobt werden. Ein Standort für eine solche Pilotanlage wird derzeit in Aßlar geprüft.

In Hessen hatte der Maifischfang eine lange Tradition und war eine unverzichtbare Einnahmequelle der Rhein- und Mainfischer. Frischer Maifisch gehörte selbstverständlich zum Angebot des Frankfurter Fischmarktes. Durch Wasserverschmutzung, den Bau unpassierbarer Staustufen und Überfischung war die einst häufige Fischart Anfang des 20. Jahrhunderts aus den Flüssen Deutschlands verschwunden. „Die Wasserqualität des Rheins entspricht wieder derjenigen aus der Zeit um 1900. Daher möchten wir unsere ehemals reichen Fischgewässer wiederbeleben und für gesunde Fließgewässer sorgen. Der Maifisch stellt eine ökologisch wertvolle Bereicherung des Artenspektrums des Rheins dar“, erklärte die Ministerin.

Das mit dem „European Regional Champions Award“ ausgezeichnete Wiederansiedlungsprojekt des Maifisches in den Rhein, an dem sich nicht nur die Bundesländer Hessen und Nordrhein-Westfalen, sondern auch Frankreich und die Niederlande beteiligen, ist ein Förderprogramm der Europäischen Union zur finanziellen Unterstützung von Umwelt und Naturschutzvorhaben. Die Gesamtkosten von rund einer Million Euro werden zur Hälfte durch das Finanzierungsinstrument der Europäischen Union getragen. Auf das Land Hessen entfallen über den Zeitraum von fünf Jahren insgesamt Förderungsbeiträge in Höhe von 100.000 Euro, die aus der Fischereiabgabe bestritten werden.


Ansprechpartner:
Dr. Andreas Scharbert, Projektmanagement EU LIFE-Projekt Maifisch / Rheinischer Fischereiverband von 1880 e.V.
Tel. 0211-8996160 bzw. 02241-14735-14

Foto: M. Meitzner Stiftung Wasserlauf




18.05.2011 - Maifische für den Rhein

Im Rahmen des Projektes zur Wiederansiedlung des Maifisches in den Rhein wilderten Schüler des Krefelder Gymnasiums Fabritianum gestern eine neue Maifischgeneration aus. Sie tragen damit zum „Artenschutzprogramm Maifisch“ bei.

Unterstützt von Biologen setzten die Schüler 30.000 Maifischlarven im Rhein aus. Darüber hinaus zeigten Mitarbeiter des Rheinischen Fischereiverbands von 1880 e.V. die Fischartenvielfalt des Rheins, indem sie mit einem Zugnetz Fische wie Barben und Rotaugen aus dem Rhein zogen. Die Biologen vermittelten den 13- bis 14jährigen Schülern die Lebensweise der Fische und erklärten, wie heimische Gewässer besser geschützt werden können.

Danach überreichte die Stiftung Wasserlauf der Schulklasse 8 a eine Maifischpatenschaftsurkunde. Eine Spende der Rheinfischereigenossenschaft NRW hat die symbolische Maifischpatenschaft ermöglicht.

Die Wiederansiedlung des Maifisches ist ein länderübergreifendes Projekt der Rheinanliegerstaaten Niederlande, Frankreich und Deutschland. Es wird durch die renommierte europäische Umweltförderung EU Life+ finanziell unterstützt. Die Projektorganisation hat das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz im Auftrag Bundesland NRW inne.

Ziel des Projekts ist, den Maifisch im Rheinsystem wieder anzusiedeln. Noch vor 150 Jahren wanderten Maifische in großen Schwärmen von der Nordsee in den Rhein und seine Nebenflüsse Main, Necker und Mosel. Die bis zu 70 cm langen und 4 Kilogramm schweren Fische waren Grundlage für die Berufsfischerei. Verschmutzung und Ausbau von Gewässern und Überfischung reduzierten die Bestände drastisch. Im Rhein selbst gilt der Maifisch als ausgestorben. Mit der verbesserten Wasserqualität des Rheins soll dem Maifisch eine Rückkehr in seine alte Heimat ermöglicht werden.

Foto: Stiftung Wasserlauf




04.05.2011 - Bericht zum LIFE-Maifischprojekt erschienen

Zum Abschluss des LIFE-Maifischprojektes ist der Laienbericht, in Form eines Fachberichtes des Projektträges LANUV NRW erschienen.
Der Bericht vermittelt einen Überblick über die Biologie des Maifischs sowie die Historie der Fischerei am Rhein. Darüber hinaus liefert er Hintergründe, Ziele und Errungenschaften des Ende 2010 ausgelaufenen Projektes und gibt einen Ausblick auf das anschließende LIFE+ Maifischprojekt.
Der Fachbericht richtet sich an die breite Öffentlichkeit, bietet aber auch dem Fachpublikum vertiefte Informationen, insbesondere zu den im Rahmen des Projektes entwickelten Verfahren zur künstlichen Vermehrung von Maifischen. Für interessierte Leser steht der Bericht in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch und Niederländisch zum Herunterladen auf der Homepage des Maifischprojektes www.alosa-alosa.eu und auf der Homepage des LANUV NRW www.lanuv.nrw.de/alosa-alosa/de zur Verfügung.

Kontakt:

Projektmanagement:
Dr. Andreas Scharbert
Rheinischer Fischereiverband von 1880 e.V.
Geschäftsstelle EU Life Projekt Maifisch
Aquazoo Löbbecke Museum
Kaiserswerther Straße 380
40200 Düsseldorf
Telefon: +49 211 8996 160
Telefax: +49 211 8994 493
Email: Scharbert@rhfv.de




24.11.2010 - Über 370 Lachsrückkehrer in der Sieg - Im Rahmen des Wanderfischprogramms NRW präsentierten der Fischereiverband NRW und die Stiftung Wasserlauf die aktuelle Zahl der Lachsaufsteiger

Mit 370 registrierten Lachsaufsteigern in der Sieg ist 2010 ein sehr erfolgreiches Jahr für das Wanderfischprogramm NRW – das zweitbeste nach dem Rekordjahr 2007. Anlässlich dieser positiven Entwicklung präsentierten Dr. Ernst Heddergott (Präsident des Fischereiverbands NRW und Vorstand der Stiftung Wasserlauf) und Dr. Martin Woike (Abteilungsleiter Naturschutz im Landesumweltministerium NRW) am 24. November in Sankt Augustin den Lachsaufstieg 2010.

Der Wanderfisch Lachs lockte auch dieses Jahr zahlreiche Gäste an die Buisdorfer Kontrollstation in Sankt Augustin. Neben den bereits erwähnten Präsentatoren des Lachsaufstiegs kamen weitere Ehrengäste, die ebenfalls Grußworte an die Anwesenden richteten. Der Landrat des Rhein-Sieg Kreises Frithjof Kühn, der Siegburger Bürgermeister Franz Huhn, Wilfried Heckeroth, stellvertretende Bürgermeister von Sankt Augustin und Hubert Linden, der Vorsitzende der Siegfischereigenossenschaft.

Erstmals nahmen auch 24 Schüler einer Grundschulklasse der Hans-Alfred-Keller-Schule in Siegburg an der Lachspräsentationsveranstaltung teil. Gemeinsam mit den Schülern der Lachs AG des Siegener Gymnasiums auf der Morgenröthe und den 30 Realschülern der Siegburger Alexander-von-Humboldt-Realschule erfuhren sie vieles über den Lebenskreislauf des Lachses.

Die drei Schulklassen erhielten jeweils eine Lachspatenschaft der Stiftung Wasserlauf NRW. Die Patenschaft ermöglicht es den Schülern, im Herbst den Lachsaufstieg mitzuerleben und im Frühjahr eigenhändig junge Lachs in die Sieg freizulassen. Stifter dieses besonderen Naturerlebnisses sind die HIT Umwelt und Naturschutz Stiftungs-GmbH, die Siegwerk Druckfarben AG, die rhenag Rheinische Energie AG, die Sparkasse Siegen und die Siegener Versorgungsbetrieben GmbH.

Auf dem Foto zu sehen:
Die Kurse NW-Bio 1&2 der Alexander-von-Humboldt-Realschule mit den Vertretern der Unterstützer: Christoph Heider - Hit Umweltstiftung und Dr. Detlev Albert - rhenag

Foto: Ewald Braun (Rhfv)






10.11.2010 - Informationstafel zum EU-Maifischprojekt in Köln-Poll enthüllt

Am Rheinufer in Köln-Poll enthüllten Walter Sollbach (Initiator des Maifisch-Projektes und Vorstandsvorsitzender des Rheinischen Fischereiverbands von 1880 e.V.), Dr. Andreas Scharbert (Stiftung Wasserlauf NRW) und Hans Burgwinkel (Poller Maigeloog) am 8. November 2010 die erste Informationstafel zum EU-Maifischprojekt.
Die Schautafel informiert über den Maifisch, seine Geschichte im Rhein und das Engagement, den Wanderfisch im Rahmen des europäischen Projektes im Rhein wieder anzusiedeln.

Zu sehen von links nach rechts:
Dr. Andreas Scharbert - Projektmanagement EU LIFE-Projekt Maifisch / Stiftung Wasserlauf NRW
Walter Sollbach - Vorsitzender Rheinischer Fischereiverband von 1880 e.V. / Stiftungsvorstand
Dieter Heinicke- Vorsitzender Bürgerverein Poll
Willy Stadoll – Bezirksbürgermeister Poll
Werner Bartsch – Bürgermeister Stadt Köln
Hans Burgwinkel - Reihmeister Poller Maigeloog
Reinhard Vogt – Leiter Hochwasserschutzzentrale Köln
Jochen Ott – MdL


Aufstellort: Kreuzung Maifischgasse /Weidenweg/Alfred-Schütte-Allee 51105 K-Poll, Parken Festplatz Weidenweg

Ansprechpartner:
Dr. Andreas Scharbert, Projektmanagement EU LIFE-Projekt Maifisch / Stiftung Wasserlauf NRW
Tel. 0211-8996160 bzw. 02241-14735-14
Hans Burgwinkel, Poller Maigeloog, 0171-5 28 28 17, 0221 – 835 836

Foto: MM-Fototeam Deutz




10.11.2010 -



07.10.2010 - Junge Maifische im Niederrhein seit über 50 Jahren

Seit Anfang September 2010 wurden mit einem Aalschokker bei Grieth am Niederrhein (Kreis Kleve) mehrere aus dem Rhein in Richtung Nordsee abwandernde juvenile Maifische nachgewiesen. Der Aalschokker wird einem Berufsfischer betrieben, der durch den Projektpartner Rheinfischereigenossenschaft NRW betreut wird, und der seit Jahren eng mit dem Wanderfischprogramm NRW kooperiert.

Anhand von Markierungen an den Gehörsteinchen (Otolithen) konnten die Maifische eindeutig als aus dem im Rahmen des Maifischprojekts getätigten Larvenbesatz in Nordrhein-Westfalen und Hessen im Rhein stammend identifiziert werden. Das Projekt wird von der EU über LIFE gefördert. Die Markierung wird durch die französischen Projektpartner durchgeführt und erfolgt unmittelbar nach dem Schlupf der Maifischlarven.

Für das Maifischprojekt sind die ersten gesicherten Nachweise der kleinen Maifische im Rhein als durchschlagender Erfolg zu werten, da sie belegen dass die Maifische trotz der erheblich veränderten Gewässerstruktur, auch heute noch im Rhein heranwachsen können. Denn seit mehr als 50 Jahren gilt die Maifischpopulation im Rhein als erloschen.

Die Fische waren mit etwa 12 Zentimeter Größe sehr gut abgewachsen. Die Larven waren beim Besatz nur ca. 10 mm lang. Mit der Wanderung aus dem Rhein zum Meer hin, die gewöhnlich im Spätsommer und Herbst erfolgte, zeigen die Maifische das gleiche Verhalten wie einst ihre Ahnen im Rhein. In etwa 3 bis 5 Jahren ist damit zu rechnen, dass sie zum Laichen in den Rhein zurückkehren

Dr. Andreas Scharbert, Projektmanagement EU LIFE-Projekt Maifisch / Stiftung Wasserlauf NRW
Tel. 0211-8996160 bzw. 02241-14735-14




30.09.2010 - Gute Aufstiegschancen für Wanderfische – Das Wanderfischprogramm an der Rur

Zum Wanderfischprogramm an der Rur ist ein neues Faltblatt unter dem Titel „Gute Aufstiegschancen für Wanderfische“ erschienen.

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20.05.2010 - Maifische für die Sieg und den Rhein

Im Rahmen des internationalen Projektes zur Wiederansiedlung des Maifischs im Rhein wurden gestern junge Maifische in die Sieg bei Buisdorf ausgebracht. Das Verhalten der Tiere wird unter Leitung der Projektkoordinators Dr. Peter Beeck (Stiftung Wasserlauf NRW) in den folgenden Tagen untersucht.
Siehe auch unter Presse/Presseberichte.




14.04.2010 - Lachs-Patenschaft in Siegen

Die Schüler der Lachs-AG des Gymnasium auf der Morgenröthe aus Siegen nahmen gestern die Patenschaftsurkunde der Stiftung Wasserlauf entgegen. Das Umweltprojekt wird von der Volksbank Siegen und den Siegener Versorgungsbetrieben unterstützt (mehr siehe unter Presse).




02.12.2009 - Guter Lachsaufstieg an der Agger

Die Lachse steigen an der Agger - beim heutigen Presse-Termin des Fischereiverbands NRW mit NRW-Umweltminister Uhlenberg und mehreren Schulklassen der Region wurde die Erfolge präsentiert. (siehe auch Presse-Mitteilung)




24.06.2009 - Fischbeobachtung mit dem Hochleistungssonar „Didson“

In der letzten Lachs-Aufstiegssaison an der Sieg war der Biologe des Landesfischereiverbandes Westfalen und Lippe e.V. , Dr. Marc Schmidt, zusammen mit seinem Kollegen, Herrn Dipl.- Biol. Manuel Langkau, an der Kontrollstation Buisdorf, um mit einem neuartigen Unterwassersonar, dem DIDSON 300 , das Verhalten der aufsteigenden Lachse vor der Rechenanlage und vor dem Eingangsbereich zur Reuse zu untersuchen. Sie wurden dabei von Mitarbeitern des Rheinischen Fischereiverbandes unterstützt. Das DIDSON-Sonar ist in der Lage, Schallbilder von Fischen in Videoqualität auch unter extrem schlechten Sichtverhältnissen zu erzeugen. Diese Videosequenzen lassen in einigen Fällen auch Unterscheidungen einzelner Fischarten zu. Die Experten wiesen bei Ihren Aufnahmen nicht nur Lachse nach. Auch andere Fischarten hielten sich im Untersuchungsraum auf, so z.B. ein Aal, Nasen, Döbel und Rotaugen. Dies wurde durch die späteren Reusenkontrollen bestätigt. Mit den bisherigen Beobachtungen übereinstimmend war die Feststellung, dass die Lachse sich tagsüber im Bereich vor der Reuse aufhalten und erst in den Abend- und Nachtsstunden in die Reuse einschwimmen. Die guten Ergebnisse mit der Technik am Standort Buisdorf geben Anlass zu der Hoffnung, dass sich mit der technischen Umrüstung auf ein „Long Range“ Modul (LR DIDSON) künftig auch die Sprünge über das Wehr bzw. die Anzahl der erfolgreichen Wehrpassagen genauer quantifizieren lassen. Dies wäre u. a. für die Berechnung der Aufstiegszahlen von großer Bedeutung.

Beispiel-Filme des Didson-Sonars sind unter Service / Filme zu sehen!




03.03.2009 - Edelkrebsprojekt NRW bietet Schulungen an

- Projektleiter Dr. Harald Groß -
Das Edelkrebsprojekt NRW ist ein Gemeinschaftsprojekt des Fischereiverbandes NRW e.V. und des Naturschutzbundes Deutschland e.V. Landesverband NRW. Es wird zu unterschiedlichen Teilen durch das Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes NRW (Mittel aus der Fischereiabgabe), die NRW-Stiftung, die HIT Umwelt- und Naturschutzstiftung GmbH und die Erftfischereigenossenschaft finanziert. Weiterhin ist das Edelkrebsprojekt NRW bemüht, mit möglichst vielen Institutionen und Gruppierungen zu kooperieren. Das Naturschutzzentrum Arche Noah (Menden Sauerland) und das Umweltzentrum Heerser Mühle (Bad Salzuflen) bieten in Zusammenarbeit mit dem Edelkrebsprojekt NRW neben einer Aquarienausstellung verschiedene Informationsveranstaltungen an. Die Durchführung des Projektes erfolgt durch die Projektmitarbeiter und eine unterstützende - zum größten Teil ehrenamtlich arbeitende - Projektgruppe.
Das erste Ziel des Projektes ist es Verbreitungskarten der heimischen, aber auch der nicht heimischen Flusskrebse in NRW zu erstellen. In diese Kartierungsarbeiten sollen v.a. naturinteressierte Personen (z.B. Angler, Naturschutzvereine, Taucher) einbezogen werden. Über das Projekt werden Schulungen für die Kartierer angeboten und notwendige Materialien bereitgestellt. Für diese grundsätzlich ehrenamtlichen Tätigkeiten können im gewissen Rahmen Aufwandsentschädigungen gewährt werden. Besonders für Jugendgruppen ergeben sich hier ideale Möglichkeiten zur Mitarbeit.
Auf der Grundlage dieser Verbreitungsstudie können auch konkrete Artenschutzmaßnahmen angeregt werden. Das Projekt kann hier als Beratungsstelle dienen und fachlich unterstützen.
Zweiter Kernpunkt des Projektes ist eine sehr breit angelegte Informationskampagne, die die Flusskrebse als schützenswerte Organismen in der Öffentlichkeit stärker bekannt machen soll. Da kaum eine andere Tiergruppe so stark durch eingebürgerte, nicht heimische Arten gefährdet ist, sind die Flusskrebse ein ausgezeichnetes Anschauungsbeispiel dafür, welche verheerenden Auswirkungen das Aussetzen von nicht heimischen Tier- und Pflanzenarten auf unsere heimische Fauna und Flora haben kann.
Über Ihre Mitarbeit würden wir uns sehr freuen! Fordern Sie weitere Informationen zum Projekt und Meldeformulare für Flusskrebsbestände bei uns an! Weiterhin bieten wir Flusskrebs-Seminare, Schulungen für Krebs-Kartierer und Schulungen zu Großmuscheln in NRW an. Alle Infos unter www.EdelkrebsprojektNRW.de. Die Anmeldung ist per Post (Edelkrebsprojekt NRW, Neustraße 7, 53902 Bad Münstereifel), Fax (02253/960863), E-Mail (info@edelkrebsprojektnrw.de) oder telefonisch (02253/960859) möglich.




13.11.2008 - Lachse steigen an der Sieg (Pressetermin 14.11.08)

Zusammen mit dem Landesumweltminister Eckhard Uhlenberg, dem LANUV und dem Fischereiverband NRW wird am 14.11.08 der erfreuliche Lachsaufstieg an der Sieg präsentiert. Dabei sind auch die Schulklassen aus Siegburg und Siegen des diesjährigen Patenschaftsprogramms. Das Patenschaftsprogramm wird von der HIT-Umweltstiftung und der Deutschen Umwelthilfe unterstützt. Außerdem habe engagierte Unterstützer wie rhenag Rheinische Energie AG, Siegwerk Druckfarben AG, VR-Bank Rhein-Sieg, Angelgeräte Burk GmbH - Paladin mit dem EFTTA-Jugendprogramm, Volksbank im Siegerland und die Siegener Versorgungsbetriebe das Patenschaftsprogramm durch Ihre Zustiftungen an die Stiftung Wasserlauf unterstützt.




24.06.2008 - Schüler übernehmen Maifisch-Patenschaft am Rhein

Schüler der Klasse 6 b der Agnes Miegel Realschule aus Düsseldorf haben die ersten jungen Maifische in den Rhein entlassen. Das Land NRW startet damit zusammen mit internationalen Partnern und mit Förderung der EU die Wiederansiedlung dieser wandernden Heringsart. Das Patenschaftsprogramm für die Schüler wird durch die Bürgerstiftung Düsseldorf und die Rheinbahn AG unterstützt.




09.06.2008 - Lachspatenschaft mit Schulklassen an der Agger

Am 10.06.08 lassen Schülerinnen und Schüler der Realschule Siegburg junge Lachse in der Agger bei Troisdorf frei. Die Jugendlichen nehmen im Rahmen einer "Lachs-Patenschaft" an diesem Gewässererlebnisprogramm teil.




11.12.2007 - Eröffnung Fischweg Obermaubach und Lachspatenschaften an der Eifelrur

Am 13.12.07 eröffnet Landesumweltminister Eckhard Uhlenberg zusammen mit Dr. Ernst Heddergott vom Fischereiverband NRW und Prof. Firk vom Wasserverband Eifelrur den neuen Fischweg am Staubecken Obermaubach. Vor Ort werden auch Lachspatenschaften an Schulklassen der Region vergeben, die von Unternehmern der Region gestiftet wurden. Hauptförderer war dabei die HIT-Umweltstiftung. Der Fischweg öffnet für wandernde Fische das Tor zur Eifel.




19.11.2007 - Präsentation des Rekord-Lachsaufstiegs an der Sieg

Am 20.11.07 präsentieren Staatsskretär Dr. Alexander Schink (MUNLV) und der Präsident des Fischereiverbands NRW Dr. Ernst Heddergott den Lachsaufstieg an der Sieg. Im Jahr 2007 wurden dort soviele Lachse nachgewiesen wie nie zuvor. Vor Ort werden mit Unterstützung regionaler Unternehmer auch "Lachs-Patenschaften" an Schulklassen aus Siegburg und Siegen vergeben. Weitere Berichte zur Veranstaltung folgen.
(Foto Lachs: Gabriele Schmidt-Heyder)




15.11.2007 - EFTTA-Jugendprogramm unterstützt Lachs-Patenschaften

Das Jugendförderprogramm der European Fishing Tackle Trade Association (EFTTA) unterstützt die Lachspatenschaften für Schulklassen an der Sieg. Zusammen mit einer Spende des EFTTA-Mitglieds "Monofil-Technik GmbH" (Hennef)wird so eine Schulkasse den Lachsaufstieg und das Auswildern der Junglachse hautnah erleben. Bei der öffentlichen Präsentation des Lachsaufstiegs am 20.11.07 wird die Patenschaftsurkunde an die Schüler und Schülerinnen überreicht.




14.08.2007 - BR Arnsberg koordiniert EU-Projekte für Lachs, Aal und Maifisch in NRW

Im Auftrag des Landesumweltministeriums führt die Bezirksregierung Arnsberg mit der Außenstelle in Albaum (Sauerland) federführend die Umsetzung des Wanderfischprogramms NRW durch. Die Stiftung Wasserlauf ist dabei ein verlässlicher Kooperationspartner des Landes. Grundlage für die umfangreichen Maßnahmen der Bezirksregierung in den Bereichen Fischartenschutz und Gewässerentwicklung ist eine Förderung aus dem Europäischen Fischereistrukturfond (FIAF). Im Rahmen des Projektes „Nachhaltige Entwicklung aquatischer Ressourcen mit den Zeigerarten Lachs und Aal“ werden bis 2008 die Kernprojekte des Wanderfischprogramms NRW durchgeführt. Zur Sicherung des neu gegründeten „Rheinlachsstamms in NRW“ wird zudem der Standort Albaum im Jahr 2007 weiter zu einer modernen Lachszuchteinrichtung ausgebaut. In einem Erhaltungszuchtprogramm baut das Land so eine „genetische Reserve“ auf (so genannte Süßwasserelternfischhaltung), um den Lachs als Naturbestandteil in NRW nachhaltig erhalten zu können.
Darüber hinaus ist die Bezirksregierung Arnsberg Träger des 2007 gestarteten LIFE-Projektes zur Wiederansiedlung des Maifischs im Rhein, einer internationalen Kooperation von deutschen Bundesländern, privaten Partnern, Frankreich und den Niederlanden zunächst bis zum Jahr 2010. Die Stiftung Wasserlauf ist dabei mit dem Projektmanagement und der wissenschaftlichen Begleitung beauftragt. Für die Wiederbelebung des Rheins als Lebensader in NRW hat die Rückkehr des Maifischs als großem „Wander-Hering“ eine besondere Symbolkraft.




16.05.2007 - Maifisch-Projekt am Rhein gestartet

Mit Förderung der europäischen Union hat zu Beginn des Jahres 2007 ein LIFE-Projekt zur Wiederansiedlung des Maifischs im Rhein begonnen. Das Projekt unter Trägerschaft der Bezirksregierung Arnsberg (Fischerei & Gewässerökologie in NRW, Albaum) läuft bis zum Jahr 2010. Neben dem Land NRW sind weitere Partner an der Projektfinanzierung beteiligt, z.B. HIT-Umweltstiftung, Rheinfischereigenossenschaft, Hessen, Niederlande und Frankreich.

Die Stiftung-Wasserlauf ist mit der fachlichen Koordination des Projektes beauftragt und hat dazu als erfahrenen Maifisch-Experten Herrn Dr. Peter Beeck angestellt. Herr Beeck hat seinen Bürositz im Aquazoo Düsseldorf und ist erreichbar unter: peter.beeck@wasserlauf-nrw.de.

Das Projekt hat die Wiederansiedlung dieser ehemals häufigen Rheinfischart zum Ziel. Die große Heringsart stieg früher zu Hunderttausenden zum Laichen in den Rhein auf und war Grundlage einer großen Berufsfischerei. In einem wissenschaftlich begleiteten Projekt wird nun schrittweise die Rückkehr dieser außergewöhnlichen Fischspezies unterstützt und der Erfolg der Maßnahmen überprüft.




07.12.2006 - Wanderfischaktien laufen gut an

Die symbolischen Aktien zu den elf heimischen Wanderfischarten laufen gut an. Bisher sind bereits über 120 Aktien von 36 Organisationen und Privatpersonen gezeichnet worden, um damit den Aufbau der Stiftung zu unterstützen. Die Ausdrucke sind als Wandschmuck oder Geschenk hervorragend geeignet. Auf Wunsch liefern wir die Aktien auch fertig im Rahmen mit passendem Passepartout (8,50 Euro Selbstkostenpreis).




19.07.2006 - Eindrucksvolle Frühjahrswanderung in der Sieg

Die Kontrollen der Fischwanderung an der Sieg haben in der Frühjahrssaison 2006 erfreuliche Ergebnisse hervorgebracht. An stichprobenartigen Kontrolltagen konnten Hunderte von Fischen auf ihrer Laichwanderung registriert werden. Insgesamt dürften pro Saison einige Tausend Fische in die Sieg aufsteigen. Dies entspricht Fischbiomassen von mehreren Tonnen. Neben der Leitfischart Barbe wandern hier vor allem Nasen, Döbel und Rotaugen. Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass die Gewässerschutzmaßnahmen neben den meereswandernden Arten, wie Lachs, Meerforelle und Neunaugen, auch allen anderen Flussfischarten zu Gute kommen. Das Wanderfischprogramm NRW hat somit schon viel für die Gewässer erreicht. Die Bemühungen sollen in der dritten Programmphase von 2007 bis 2010 fortgesetzt werden.




18.01.2006 - Lachs-Aufstiegssaison 2005 war ein Erfolg

Lachs-Aufstiegssaison 2005 war ein Erfolg Die Aufstiegssaison im Herbst und Winter 2005 war für Nordrhein-Westfalen ein wichtiger Etappenerfolg. Insgesamt wurden an den Gewässern Sieg, Agger, Wupper und Dhünn rund 250 Lachse registriert, die aus dem Meer zum Laichen in diese Flüsse aufgezogen sind. Dabei kann aus technischen Gründen stets nur ein gewisser Teil der Tiere registriert werden. Die tatsächliche Aufsteigerzahl könnte nach Schätzungen im Bereich von 500 Tieren liegen. Ein nennenswerter Anteil der Lachse war markiert und ist damit eindeutig bestimmten Besatzgruppen des Wiederansiedlungsprojektes zuzuordnen. Mit Spannung werden nun die Erfolge in der natürlichen Fortpflanzung dieser Elternlachse erwartet. Nach dem Ablaichen der Tiere (Nov./Dez.) schlüpft die Jungfischgeneration im kommenden Mai aus den Laichgruben am Gewässergrund.
Die Dichten der jungen Lachse werden im Rahmen des Wanderfischprogramms NRW regelmäßig erhoben, um den Erfolg der Wiederansiedlung zu überwachen. Die positiven Ergebnisse aus den Frühjahren 2004 und 2005 geben dabei Anlass zur Hoffnung.




09.10.2005 - Rekord-Lachsnachweise an der Sieg

Die Aufstiegssaison 2005 läuft bisher gut an. Insgesamt wurden bereits rund 160 laichbereite Lachs-Aufsteiger in NRW registriert. Davon waren 50 Tiere markiert und lassen sich einer genauen Besatzgruppe zuordnen. Die Fänge wurden an den Kontrollstationen Sieg (130 Lachse), Agger (13 Lachse) und Dhünn (14 Lachse) gemacht.
Der Aufstieg wird voraussichtlich noch bis in den Dezember anhalten. Das Gesamtergebnis wird mit Spannung erwartet, die Zwischenbilanz ist jedoch (insbesondere im Vergleich mit anderen Rheinseitengewässern) positiv. Die Tiere laichen von November bis Dezember in den Gewässern ab.



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